Em-qualifikation: grijseels & filter rücken nach – dhb-team überrascht mit personalrochade

Nordmazedonien und Hamm – Die deutsche Handball-Nationalmannschaft geht mit einer überraschenden Personalrochade in die letzten beiden Spiele der EM-Qualifikation. Verletzungsbedingte Ausfälle zwingen Bundestrainer Markus Gaugisch zu schnellen Anpassungen, die das Team deutlich verstärken könnten.

Grijseels schon in nordmazedonien im einsatz

Die eigentlich für das Spiel gegen Belgien vorgesehene Spielmacherin Alina Grijseels steht bereits am Mittwoch (18.00 Uhr) im Aufgebot für das Duell in Nordmazedonien. Ein echter Glücksfall für die DHB-Auswahl, die in dieser Partie eigentlich bereits qualifiziert ist. Grijseels, Leistungsträgerin von Borussia Dortmund, wird nun früher als erwartet zum Einsatz kommen und die Angriffsbemühungen unterstützen. Ihre Präsenz könnte frischen Wind in die Mannschaft bringen.

Filter kommt für das finale gegen belgien hinzu

Filter kommt für das finale gegen belgien hinzu

Für das entscheidende Spiel am Sonntag (18.00 Uhr) gegen Belgien in Hamm stößt nun Torhüterin Katharina Filter zum Team. Die Rückkehrerin vom dänischen Erstligisten Esbjerg, die eigentlich eine Pause erhalten sollte, ist nun doch wieder dabei. Die Entscheidung von Gaugisch zeigt, dass er nun alle Möglichkeiten nutzen will, um das Team bestmöglich vorzubereiten – auch wenn die sportliche Bedeutung der Spiele gering ist.

Die Absagen von Sarah Wachter, Annika Lott und Marlene Tucholke hatten die Trainer zu dieser überraschenden Umstrukturierung gezwungen. Ein besonderes Comeback feiert Lena Degenhardt, die nach drei Jahren Abwesenheit wieder in den Kader der DHB-Auswahl zurückkehrt. Die Rückraumspielerin wird mit ihrer Erfahrung und ihrem Torinstinkt wertvolle Impulse setzen können. Die Aufstellung zeigt zudem Marie Weiss und Laura Kuske im Tor, sowie eine starke Mischung aus etablierten und jungen Spielerinnen in den anderen Positionen.

Die Entscheidung, Filter und Grijseels so kurzfristig einzusetzen, unterstreicht die Flexibilität des Teams und die Bereitschaft des Trainerteams, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen auf die Leistung der Mannschaft auswirken werden, aber eines ist klar: Mit dieser verstärkten Besetzung wird Deutschland versuchen, die Qualifikation mit zwei Siegen abzuschließen.