Elversberg demütigt paderborn – schalke feiert vorzeitig meisterschaft!
Ein Fußballfest in Elversberg! Die SV Elversberg hat den SC Paderborn am Mittwochabend mit 5:1 (4:0) überrollt und damit nicht nur den Aufstiegskampf neu entfacht, sondern auch Schalke 04 vorzeitig zur Meisterschaft in der 2. Bundesliga gekrönt. Die Partie, die als Duell des Vierten gegen den Zweiten angekündigt wurde, entwickelte sich zu einer Lehrstunde des SVE.

Die dominanz der elster: ein furioser erster durchgang
Vincent Wagner hatte vor dem Spiel von einem „All-Out-Spiel“ gesprochen, und seine Mannschaft lieferte prompt. Bereits nach vier Minuten ließ Maximilian Rohr die heimische Kulisse explodieren. David Mokwa erhöhte den Druck, und als Lukas Petkov mit einem Doppelpack in der 28. und 42. Minute den Spielstand auf 4:0 hochschraubte, war die Partie im Grunde entschieden. Raif Adam stellte den Endstand kurz vor Schluss noch auf 5:1. Paderborn, der sich eine Woche zuvor noch ein knappes 2:3 gegen Schalke erarbeiten konnte, fand an diesem Abend überhaupt keinen Zugang zum Spiel. Die Tatsache, dass der SCP in dieser Saison gegen keines der Top-Vier-Teams einen Sieg einfahren konnte, offenbart eine deutliche Schwäche.
Schalke jubelt, Paderborn bangt: Während in Elversberg die Party entbrannte, konnte man sich auf Schalke bereits vorzeitig freuen. Der vorzeitige Aufstieg war am Samstagabend beim 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf bereits besiegelt worden. Nun, zwei Spieltage vor Saisonende, führt Schalke die Tabelle mit 67 Punkten an – ein Vorsprung, der für Paderborn unerreichbar scheint. Die Schale wird am 17. Mai im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig überreicht.
Calvin Brackelmann gelang Paderborn in der 65. Minute der einzige Treffer des Abends. Steffen Tigges sah in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte, was die Misere des SCP weiter vergrößerte. Die Elversberger Offensive präsentierte sich von ihrer besten Seite, während die Paderborner Defensive reihenweise Fehler zuließ. Ein deutliches Zeichen für die unterschiedliche Qualität der beiden Mannschaften.
Die Zahlen lügen nicht: Elversberg hat sich mit dieser Leistung als ernsthafter Anwärter auf den Aufstieg etabliert. Paderborn hingegen muss sich fragen, wie es in Zukunft gegen vermeintlich stärkere Gegner bestehen soll. Der Traum vom Aufstieg ist für den SCP geplatzt. Die Euphorie in Elversberg ist hingegen ungebändigt – und das zu Recht.
