Sinner jagt den golden masters, zverev will madrid-dreifachpack
Um 17 Uhr geht’s im Manolo Santana auf: Jannik Sinner steht erstmals in Madrid im Endspiel, Alexander Zverev wartet bereits auf seinen dritten Teller. 1,007 Millionen Euro und ein Stück Tennis-Historie liegen auf dem Platz.
Das duell: 9:4 für sinner, acht siege am stück
Die Zahlen sind gnadenlos. Seit den ATP Finals 2023 hat Zverev gegen Sinner nichts mehr zu lachen – acht Niederlagen in Serie, darunter alle vier Masters-Semifinals dieser Saison. „Er spielt auf einem anderen Level“, gestand der Deutsche nach dem 6:4, 6:3 gegen Cobolli. „Aber Madrid ist mein Käfig, hier kenne ich jeden Millimeter.“
Sinner musste bislang Bonzi, Møller, Norrie, Jodar und Fils schicken – kein Top-30-Gegner, doch die Lunge arbeitet, der Ellbogen hält. Coach Simone Vagnozzi feuert via Sky: „Jannik wird nicht müde, er wird besser. Sein Deckel ist noch locker drauf.“

Der karotten-check: golden masters in reichweite
Gewinnt Sinner, fehlt ihm nur noch Shanghai, um Djokovic als zweiter Spieler überhaupt alle neun Masters zu sammeln – mit 24 Jahren und fünf Monaten wäre er der Jüngste. Zverev wiederum würde mit drei Madrid-Krönchen in die Clay-Königsreihe vor Rafa Nadal einziehen. Prestige trifft Prestige.
Das Preisgeld? 535.585 Euro für den Zweiten, satte 1.007.165 Euro für den Sieger – genug, um sich für Wimbledon zwei neue Saiten und einen Weinberg zu gönnen.
Los geht’s nach dem Damen-Doppel-Finale Andreeva/Shnaider gegen Siniaková/Townsend. Sky, Now, Gazzetta-Live – alle Kanäle glühen. Wer heute zuletzt lacht, lacht entweder mit italienischem Akzent oder einem sächsischen Dreigestirn im Schrank.
