Elustondo vor comeback: chance oder abschied für routinier?

Ein Schock für die Abwehr, eine Chance für einen Routinier? Die personellen Engpässe bei Real Sociedad zwingen Trainer Imanol Pellegrino Matarazzo am Samstag gegen Alavés zu ungewöhnlichen Entscheidungen. Jon Martín fehlt durch seine fünfte gelbe Karte und Igor Zubeldia ist verletzt. Das bedeutet: Aritz Elustondo könnte überraschend in der Startelf stehen – möglicherweise sein letztes großes Kapitel im weißen Trikot.

Die karriere im schatten

Die karriere im schatten

Elustondo, ein Urgestein des Vereins, dessen Name untrennbar mit der txuri-urdin Tradition verbunden ist, erlebt derzeit eine Periode der relativen Bedeutungslosigkeit. Nach elf Saisons in San Sebastián kommt er in der aktuellen Spielzeit nur auf 14 Einsätze, lediglich fünf davon in der Anfangsformation. Seine 537 Minuten auf dem Platz stehen in krassem Gegensatz zu seinen bisherigen Leistungen – er hat zuvor mehr als 300 Partien für die Real Sociedad absolviert. Die Verpflichtung von Matarazzo hat seine Rolle weiter marginalisiert; von den elf Spielen, in denen er zum Einsatz kam, stand er nur viermal in der Startelf.

Die Zahlen lügen nicht: Seine Relevanz auf dem Rasen hat sich unter dem neuen Trainer deutlich reduziert. Die letzte Einwechslung gegen Levante, als er Duje Caleta-Car ersetzte, deutet stark darauf hin, dass er am Samstag die Rolle des fehlenden Martín übernehmen wird. Obwohl Luken Beitia als jüngere Alternative gehandelt wurde, scheint Elustondo der erfahrenere und somit bevorzugte Kandidat zu sein.

Ein Comeback am Samstag würde bedeuten, dass der 33-Jährige nach fast vier Monaten wieder von Beginn an in der Liga zum Einsatz kommt. Sein Vertrag läuft am 30. Juni aus, und die Frage, ob er verlängern wird, schwebt wie ein Damoklesschwert über seinem Kopf. Er muss abwarten, ob ihm ein Angebot unterbreitet wird, und dann entscheiden, ob er in einer Nebenrolle verbleiben oder sich bei einem anderen Verein nach mehr Spielzeit sehnen möchte. Der Traum vom