Ella jaeschke bleibt den bunkerladies treu – vertrag bis 2027 unterschrieben

Die Entscheidung ist gefallen: Ella Jaeschke wird auch in den nächsten Jahren das Tor des ESV Regensburg hüten. Die 20-jährige Torhüterin hat ihren Vertrag vorzeitig verlängert – und das bis zum 30. Juni 2027. Ein klares Signal für Kontinuität in der Handball-Zweitliga-Truppe der Bunkerladies.

Eine entwicklung, die sich auszahlt

Nur zwei Jahre ist es her, dass Jaeschke aus Leverkusen an die Donau wechselte. Seitdem hat sie sich vom Talentspieler zur Leistungsträgerin entwickelt. „Sie hat sich ihre Position erarbeitet“, sagt Trainer Bernhard Goldbach. Und das ist kein Loblied, sondern harte Realität. Mit einer deutlich verbesserten Fangquote und mehr Präsenz im Tor hat sie sich in dieser Saison einen Stammplatz erkämpft.

Dabei profitiert sie von der Konkurrenz mit Joelle Arno – und genau das ist der Plan. „Unsere Torhüterinnen stacheln sich gegenseitig an, das ist eine Luxussituation“, betont sportlicher Leiter Robert Torunsky. In Spielen, in denen es brenzlig wurde, holte Jaeschke schon mehrfach „die Kohlen aus dem Feuer“, wie es intern heißt.

Mehr als nur sport

Mehr als nur sport

Für Jaeschke war der Verbleib kein Schnellschuss. „Das Gesamtpaket stimmt“, sagt sie. Studium, Team, Umfeld – alles passt. Und dann ist da noch dieser Zusammenhalt, der in der Liga seinesgleichen sucht. „Ich kenne kaum eine Mannschaft, die so gut harmoniert“, schwärmt sie. Das ist kein Standard-Satz, das ist echte Begeisterung.

Die nächste Saison kann kommen. Mit klaren Zielen, mehr Erfahrung – und einem Torhüterinnen-Duo, das sich nichts schenkt. Die Bunkerladies haben ihren Kader weiter zusammengeschweißt. Und Ella Jaeschke ist mittendrin, statt nur dabei.