Elche kämpft um die wende: sarabia kritisiert schiedsrichter nach remis
Ein frustrierter Eder Sarabia, Trainer von Elche, ließ nach dem 1:1-Unentschieden gegen Alavés deutliche Worte finden. Der Punkt ist zwar ein Lichtblick im Abstiegskampf, doch die Art und Weise, wie er erreicht wurde, und die Entscheidungen des Schiedsrichters Busquets Ferrer, lassen ihn sprachlos zurück.
Ein kampf gegen die zeit und die ungleichheit
„Wir haben es versäumt, frühzeitig in Fahrt zu kommen“, analysierte Sarabia die Partie. „Alavés hat uns in der ersten Halbzeit das Spiel diktiert, aber nach der Pause waren wir dem Torerfolg näher. Ein unglücklicher Elfmeter hat uns zurückgeworfen, aber wir haben uns schnell erholt und weitere Chancen kreiert. Ein Unentschieden ist in dieser Situation immer gut, aber wir wollten unbedingt gewinnen.“
Besonders brisant äußerte sich Sarabia zur Schiedsrichterleistung. „49 effektive Minuten von 100 – das ist eine Katastrophe!“, wetterte der Baske. „Dem, der 80 Euro Eintritt bezahlt hat, wurden über 40 Euro gestohlen. Es ist schwer für den Schiedsrichter, aber es gibt andere Möglichkeiten, ein Spiel zu leiten. Von Beginn an war klar, welche Strategie die Mannschaften verfolgen würden. Der Schiedsrichter sollte eingreifen, aber es gab kaum Kontinuität.“
Die Zeitspielerei des Alavés wurde ebenfalls scharf kritisiert. „André Silva wurde zu Recht verwarnt, aber es gab keine einzige gelbe Karte für Zeitverschwendung. Das ist absurd!“, betonte Sarabia. „Wir müssen uns anpassen, aber es ist unfair, wenn die gegnerische Mannschaft Zeit vergeudet und das nicht geahndet wird.“
Auch die gelbe Karte für seinen eigenen Ausflug an die Seitenlinie sorgte für Unmut: „Ich habe dem vierten Offiziellen lediglich gesagt, dass André Silva nicht gefoult werden darf. Dann werde ich für eine gelbe Karte bestraft? Das ist nicht nachvollziehbar.“

Die hoffnung stirbt zuletzt: ein blick nach unten
Trotz der Frustration blickt Sarabia mit Zuversicht in die verbleibenden Spiele. „Es gibt noch viele Mannschaften in der unteren Tabellenregion. Es wird ein spannender Kampf, aber wir haben große Lust, in der ersten Liga zu bleiben. Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen werden.“
Álvaro Rodríguez, der heute sein Tor erzielte, erhielt besondere Anerkennung: „Er hat sich das Tor verdient. Ich habe seine Kopfballverlängerung gefeiert, ich war mir sicher, dass er reingeht. Das Tor gibt ihm Selbstvertrauen, auch wenn er lieber gewonnen hätte.“
Das nächste Duell gegen Betis Sevilla wird entscheidend sein. „Wir müssen uns gut erholen und uns auf das Spiel konzentrieren.“, forderte Sarabia. „Gegen Getafe müssen wir uns dann erneut beweisen.“
Die Liga stellt klare Ziele vor, und unser Ziel ist der Klassenerhalt. Wir haben in den letzten sechs Spielen viele Punkte geholt und sehen uns nun in einer deutlich besseren Position. Mit vereinten Kräften und dem Rückhalt unserer Fans werden wir diesen Kampf gewinnen!
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