Eishockey-sensation: queeres team "frost ibex" will berlin aufmischen!
Berlin erlebt einen Eishockey-Neuanfang – und zwar mit queerer Schlagkraft. Das Team "Frost Ibex Berlin" hat sich gegründet und will nicht nur neue Wege im Sport gehen, sondern auch eine offene und inklusive Atmosphäre schaffen. Ein Signal, das in der Szene ankommt und die Eisbären Berlin bereits unterstützt.

Der hype um "heated rivalry" befeuert die nachfrage
Der Erfolg der Eishockey-Serie "Heated Rivalry" hat das Interesse an der Sportart enorm gesteigert. Doch während viele Fans nun sehnsüchtig vor den Bildschirmen sitzen, wollen die "Frost Ibex" selbst aktiv werden. Valentin Gashi, der Gründer des Teams, berichtet von einer überwältigenden Nachfrage: „Wir haben in vielen Sportarten gesehen, dass sich queere Safe Spaces entwickeln – im Eishockey gab es da noch eine Lücke.“ Eine Lücke, die sie nun mit großem Erfolg schließen.
Die Idee entstand bereits vor dem Hype um die Serie, doch der plötzliche Zuwachs an Interessenten hat die Erwartungen übertroffen. Über 20 Menschen stellten sich im Januar dem Team vor – ein Beweis dafür, dass die Nachfrage nach einem inklusiven Eishockey-Angebot in Berlin groß ist. Der Einstieg in den Sport ist traditionell hochschwellig, aber die „Frost Ibex“ wollen das ändern und einen niedrigschwelligen Zugang für alle ermöglichen.
Ein Safe Space für Vielfalt: Das Team versteht sich als offener Raum für alle, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Vorerfahrung. Die Atmosphäre ist unterstützend und ermutigend, was besonders für Einsteiger wichtig ist. Die Trainings auf dem Tempelhofer Feld konzentrieren sich auf die Grundlagen und stärken das Gemeinschaftsgefühl.
Die Unterstützung durch die EHC Eisbären Foundation ist ein weiterer wichtiger Meilenstein. Sie ermöglicht nicht nur den Zugang zu Ausrüstung, sondern auch zur Vernetzung mit anderen Vereinen und Strukturen. Die Partnerschaft unterstreicht, dass der queere Eishockey-Verein nicht nur ein lokales Projekt ist, sondern Teil einer größeren Bewegung hin zu mehr Inklusion im Sport. Denn, wie Valentin Gashi betont: „Alle wollen, dass der Sport inklusiver wird und Barrieren abgebaut werden.“
Die „Frost Ibex Berlin“ sind mehr als nur ein Eishockeyteam. Sie sind ein Zeichen für Toleranz, Vielfalt und die Freude am Sport – für alle, die das erleben wollen. Das Ziel ist klar: Mit Leidenschaft, Teamgeist und einer gehörigen Portion Humor die Berliner Eishockey-Szene zu bereichern und ein Vorbild für andere queere Sportvereine zu sein. Die Zukunft verspricht spannende Spiele und eine wachsende Gemeinschaft – und das ist erst der Anfang.
