Eishockey-schock: kreis verlässt nationalteam nach wm-debakel!

Deutschland steht vor einem Neuanfang im Eishockey. Nach dem desaströsen Abschneiden bei der Weltmeisterschaft und dem verpassten Olympia-Ticket ist die Ära von Bundestrainer Harold Kreis abrupt beendet worden. Der Deutsche Eishockey Bund (DEB) hat die Zusammenarbeit mit dem 67-jährigen Deutsch-Kanadier überraschend und offenbar einvernehmlich aufgelöst – ein Umbruch, der die Fans nun gleichermaßen schockiert und hoffen lässt.

Ein finale in der erinnerung, eine gegenwart der enttäuschung

Ein finale in der erinnerung, eine gegenwart der enttäuschung

Noch vor wenigen Jahren feierten wir Kreis als den Mann, der Deutschland zurück an die Weltspitze führte. 2023 stand das Team im Finale der Weltmeisterschaft, verlor jedoch knapp gegen Kanada mit 2:5. Doch die Freude währte nicht lange. Die jüngsten Turniere zeigten ein erschreckendes Bild: Die Qualifikation für die K.o.-Runde bei der WM verpasst, das Ausscheiden im Viertelfinale bei Olympia 2026 in Mailand gegen die Slowakei mit einer deutlichen 2:6-Niederlage. Die Silber-Helden von 2018 scheinen endgültig in der Vergangenheit zu liegen.

Sportchef Christian Künast hatte die Frage nach der Trainersituation in den letzten Wochen noch ausweichend beantwortet, was die Spekulationen um Kreis' Zukunft zusätzlich anheizte. Die Entscheidung des DEB ist nun ein klares Signal: Der Umbruch steht bevor. Es ist ein bitterer Abschied von einem Trainer, der Deutschland einst zu einem historischen Erfolg geführt hat, aber in den letzten Jahren den Anschluss an die Weltspitze verlor.

Die Bilanz ist gemischt. Kreis übernahm 2023 das Amt und hatte ursprünglich einen Vertrag bis zur Heim-WM 2027. Doch die Realität sah anders aus. Die Leistungen der Mannschaft, insbesondere in den entscheidenden Spielen, ließen zu wünschen übrig. Die Siege gegen England, Ungarn und Österreich bei der letzten WM waren letztlich ein Trostpreis. Die Frage, wie es nun weitergeht, beschäftigt nun die gesamte Eishockey-Szene. Die Suche nach einem neuen Trainer beginnt – einem Mann, der das Team wieder zu Höchstleistungen führen und die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft im Eishockey-Sport wecken kann.

Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: Seit dem Finale 2023 gelang es Kreis nicht mehr, die Mannschaft in die Nähe dieser Leistung zu bringen. Ein Kapitel ist geschlossen, ein neues beginnt. Ob der DEB die richtige Entscheidung getroffen hat, wird die Zukunft zeigen.