Eintracht-chaos: burkardt schießt gegen team und trainer!
Frankfurt bangt um die Europa League – und die Stimmung im Team ist am Boden. Nach dem schmeichelhaften 2:2 gegen Stuttgart schoss Eintracht-Stürmer Jonathan Burkardt scharf gegen seine Mitspieler, den Trainer und die vermeintlichen Führungsspieler. Ein Ausbruch nach einer verkorksten Saison?

Die abrechnung nach dem verpassten europacup
Die Enttäuschung ist riesig: Eintracht Frankfurt hat die Chance auf die Europa League verpasst. Ein Remis gegen Stuttgart reichte am Ende nicht, um die Konkurrenz noch abzuwerfen. Doch während die Fans den Kopf hängen lassen, zogen einige Spieler bittere Schlüsse – allen voran Burkardt, der selbst mit Trainer Albert Riera in der Vergangenheit aneinander geraten war und dafür eine Geldstrafe erhalten hatte.
„Die Mannschaft hat an erster Stelle versagt“, polterte der Stürmer nach dem Spiel. „Und der Trainer hat auch nicht das herausgeholt, was er sich gewünscht hat. Somit sind wir alle in einem Boot.“ Seine Worte hallen nach und lassen die Frage aufkommen, wie es nun weitergehen soll bei den Adlern.
Markus Krösche, Sportvorstand der Eintracht, versuchte, die Situation zu relativieren: „Wir sind natürlich enttäuscht. Am Ende haben wir es nicht geschafft, unsere Leistung konstant auf den Platz zu bringen. Es war keine einfache Situation für Albert.“ Doch die deutlichen Worte Burkardts lassen wenig Hoffnung auf eine schnelle Harmonie erkennen.
Denn die Probleme sind tiefgreifend: Es fehlt an Einheit, an Konstanz und an Führungsstärke. Nicht nur Burkardt, sondern auch andere Spieler räumten ein, dass die Mannschaft in dieser Saison nicht das gezeigt hat, was von ihr erwartet wurde. Mario Götze brachte es auf den Punkt: „Wir waren über 34 Spieltage nicht konstant genug.“
Undav, der Stuttgarter Torschütze, zeigte sich hingegen erleichtert: „Mich stört das Ergebnis ehrlich gesagt noch ein bisschen. Aber am Ende sind wir in der Champions League und das dritte Jahr in Folge international.“ Ein krasser Gegensatz zu der Stimmung in Frankfurt.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Es gilt, die Fehler der Vergangenheit zu analysieren und einen Weg nach vorne zu finden. Ob personelle Veränderungen nötig sind, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die Eintracht muss sich dringend neu finden, wenn sie in der nächsten Saison wieder eine Rolle im internationalen Geschäft spielen will.
