Eintracht frankfurt unter riera: taktische veränderungen und browns neue rolle

Eintracht frankfurt: ein neuer taktischer ansatz unter albert riera

Nach nur zwei Spielen unter dem neuen Trainer Albert Riera zeigen sich bei Eintracht Frankfurt erste taktische Veränderungen. Neben einer erkennbaren Verbesserung der Defensivmentalität lassen sich auch konkrete Anpassungen in der Spielweise erkennen. Riera scheint das Team nicht nur mental, sondern auch spielerisch in eine neue Richtung zu lenken.

Nathaniel brown: vom linksverteidiger zum spielgestalter

Nathaniel brown: vom linksverteidiger zum spielgestalter

Ein auffälliges Beispiel für Rieras taktische Kniffe ist die neue Rolle von Nathaniel Brown. Der 22-Jährige, bisher als offensivstarker Linksverteidiger bekannt, agiert nun viel variabler und schaltet sich verstärkt ins zentrale Mittelfeld ein. Seine Heatmap gegen Borussia Mönchengladbach verdeutlichte, dass Brown fast über das gesamte Spielfeld aktiv war.

Mehr ballaktionen und neue freiheiten für brown

Mehr ballaktionen und neue freiheiten für brown

Brown sammelte gegen Gladbach deutlich mehr Ballaktionen (66) als im Schnitt in dieser Saison (50). Riera scheint ihm zu vertrauen und ihm die Freiheiten zu geben, sein offensives Potenzial voll auszuschöpfen. Dies ermöglicht es ihm, nicht nur als Linksverteidiger zu agieren, sondern auch als zusätzlicher Spielmacher im Zentrum.

Anpassungen im mittelfeld und angriff

Anpassungen im mittelfeld und angriff

Durch die Umstellung auf eine flexiblere Rolle für Brown ergeben sich auch Veränderungen für andere Spieler. Ritsu Doan kann sich häufiger ins Zentrum bewegen und mehr offensive Freiheiten genießen. Auch Mario Götze scheint unter Riera eine wichtigere Rolle zu spielen und erhält mehr Spielzeit. Das Ziel ist eine höhere Ballkontrolle und ein kontrolliertes Aufbauspiel.

Taktische flexibilität: viererkette im ballverlust

Taktische flexibilität: viererkette im ballverlust

Im Ballbesitz verschiebt sich Brown ins zentrale Mittelfeld, während er im Ballverlust schnell wieder in die Viererabwehrkette zurückkehrt. Diese Flexibilität ermöglicht es Frankfurt, sowohl offensiv als auch defensiv stabil zu agieren. Die Mannschaft scheint die neuen Vorgaben gut umzusetzen, auch wenn die Ballkontrolle gegen Gladbach nicht immer konstant war.

Weitere beobachtungen und ausblick

Weitere beobachtungen und ausblick

Die Nominierung von Mo Dahoud als falsche Neun war möglicherweise eine Notlösung aufgrund der aktuellen Personalsituation im Angriff. Dennoch zeigt Riera, dass er bereit ist, neue Wege zu gehen und das Team an die jeweiligen Gegner anzupassen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Eintracht unter seiner Führung weiterentwickelt. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die taktischen Veränderungen nachhaltig zum Erfolg führen.

Quelle: hessenschau HR Fußball Eintracht Frankfurt