Eintracht frankfurt patzt: zwei-tore-vorsprung geht an köln!
Frankfurt hat es wieder einmal verpasst, einen klaren Vorsprung in die Tat zu setzen. Gegen den 1. FC Köln musste sich die Eintracht mit einem frustrierenden 2:2 begnügen – und die angestimmte Aufwärtsbewegung stockt.
Die defensive schläft – köln kontert eiskalt
Nach einer turbulenten Woche, in der die Gerüchte um Trainer Albert Riera wie ein Damoklesschwert über der Mannschaft schwebten, war ein Sieg gegen den 1. FC Köln dringend nötig. Doch die Hessen präsentierten sich zunächst überlegen, zeigten jedoch eine erschreckende Harmlosigkeit im Abschluss. Mario Götze kehrte zwar in den Kader zurück, doch die erhoffte Belebung blieb aus.
Schon nach wenigen Sekunden klingelte es gefährlich im Frankfurter Tor, als Michael Zetterer einen vermeintlich sicheren Ball fallen ließ. Ragnar Ache konnte nachschießen, jedoch scheiterte er an Zetterers schneller Reflexion. Die Eintracht übernahm fortan das Spielgeschehen, wobei Arnaud Kalimuendo immer wieder für gefährliche Nadelstiche sorgte. Seine Vorstöße auf den Flügel waren schwer zu unterbinden, doch die Abschlüsse seiner Mitspieler verfehlten ihr Ziel.
Ein katastrophales Verhalten der Innenverteidigung ermöglichte Kölns Supertalent Said El Mala, mit einem blitzschnellen Dribbling und einem knappen Pfostenschuss für zusätzliche Gefahr zu sorgen. Die Chancen auf die Führung waren da, doch es fehlte die nötige Konsequenz im Abschluss.

Burkardt und kalimuendo – dann der einbruch
Nach der Pause wirkte das Spiel zunächst ereignislos, bis Jonathan Burkardt mit einem präzisen Schuss die Führung für die Eintracht markierte. Nur wenige Augenblicke später erhöhte Kalimuendo auf 2:0 – der Befreiungsschlag schien nahe. Doch die Euphorie währte nur kurz.
Ein ungestümer Angriff der Gäste und ein Abwehrversagen führten zum schnellen Anschlusstreffer durch Jakob Kaminski. Der Schock saß tief. Ein medizinischer Notfall auf der Tribüne unterbrach kurzzeitig das Spielgeschehen, doch die Konzentration der Eintracht war nachhaltig beeinträchtigt.
In der Schlussphase zeigte Alessio Castro-Montes als Joker seine Klasse, als er nach einer präzisen Kombination den Ausgleichstreffer erzielte. Die Eintracht warf alles nach vorne, doch der erlösende Treffer blieb aus. Ein Kopfball von Amenda wurde von Götze verlängert, doch der Winkel war zu spitz – das Ergebnis blieb unverändert.
Die Eintracht muss sich nun mit einem Punkt begnügen und sieht sich weiterhin mit großen Problemen im Abstiegskampf konfrontiert. Die verpasste Chance, sich von den Abstiegsplätzen abzusetzen, wiegt schwer.
