Ehf gibt nach – endlich fairere zeiten für handball-helden?
- Sigurdssons wutrede hallt nach: ehf handelt!
- Der skandalöse spielplan: ein zirkus der belastung
- Frauen-em 2026: reise- und spiele getrennt
- Männer-em 2028: doppelte belastung ade?
- Viertelfinale im visier: mehr ruhe für die stars
- Die reaktionen: von erleichterung bis skepsis
- Die wichtigsten änderungen im überblick
Sigurdssons wutrede hallt nach: ehf handelt!
Dagur Sigurdsson, der isländische Trainer der kroatischen Nationalmannschaft, hat mit seiner hitzigen Kritik für Aufsehen gesorgt! Seine scharfen Worte nach dem EM-Spielplan-Chaos haben die Europäische Handballföderation (EHF) zum Handeln gezwungen. Es geht um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Sportler – und die EHF scheint endlich zuzuhören. Wir blicken hinter die Kulissen und zeigen, was sich ändert!
Der skandalöse spielplan: ein zirkus der belastung
Sigurdsson sparte nicht mit Kritik: Er nannte die EM-Organisation eine „absolute Schande“ und verglich die EHF mit einem Fast-Food-Unternehmen. Seine Mannschaft musste innerhalb kürzester Zeit mehrere Spiele absolvieren, inklusive einer strapaziösen 340 Kilometer Busfahrt. Die Spieler fühlten sich wie „Tiefkühlhähnchen“, so der Trainer. Ein Zustand, der so nicht länger akzeptabel war!
Frauen-em 2026: reise- und spiele getrennt
Ab der Frauen-EM 2026 in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei soll es eine klare Trennung zwischen Reise- und Spieltagen geben. Das bedeutet mehr Ruhe für die Athletinnen und eine bessere Vorbereitung auf die entscheidenden Spiele. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber reicht das?
Männer-em 2028: doppelte belastung ade?
Für die Männer-EM 2028 in Spanien, Portugal und der Schweiz plant die EHF sogar, Spiele an zwei aufeinanderfolgenden Tagen komplett auszuschließen. Das ist eine bahnbrechende Entscheidung, die das Wohl der Spieler in den Mittelpunkt stellt. Endlich eine EM, die nicht nur auf Spektakel, sondern auch auf fairness setzt!
Viertelfinale im visier: mehr ruhe für die stars
Die Diskussion um die optimale Turnierstruktur geht weiter. Aktuell werden Gespräche über die Einführung eines Viertelfinales ab der Frauen-EM 2028 in Skandinavien geführt. Ziel ist es, die Anzahl der Spiele pro Team bei neun zu belassen, aber gleichzeitig mehr Ruhetage zwischen den Partien zu gewährleisten. So sollen die Kräfte der Spieler besser geschont werden.
Die reaktionen: von erleichterung bis skepsis
Die Ankündigungen der EHF wurden mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Während viele Experten und Fans die Änderungen begrüßen, bleibt Dagur Sigurdsson skeptisch. Wird die EHF ihre Versprechen tatsächlich einhalten und die Belastung der Spieler nachhaltig reduzieren? Die kommenden Europameisterschaften werden zeigen, ob die Kritik gefruchtet hat.
Die wichtigsten änderungen im überblick
- Klare Trennung von Reise- und Spieltagen bei der Frauen-EM 2026.
- Keine Spiele an aufeinanderfolgenden Tagen bei der Männer-EM 2028.
- Diskussion um die Einführung eines Viertelfinales ab der Frauen-EM 2028.
- Ziel: Reduzierung der Spielerbelastung und faire Verteilung von Ruhe- und Reisetagen.
