Ecuador schockt! bitterer start für die dfb-elf nach umstrittenem führungstreffer

Ein Blitzstart für die deutsche Nationalmannschaft gegen Ecuador – und ein sofortiger Sturm der Entrüstung. Bereits nach zwei Minuten markierte Leroy Sané die Führung, doch der Jubel verstummte abrupt, als die Proteste der Ecuadorianer lauter wurden. Ein Foulspiel in der Entstehung des Tores? Die Frage beschäftigt nun Experten und Fans gleichermaßen.

Pavlovics stocker – entscheidung auf messers schneide

Pavlovics stocker – entscheidung auf messers schneide

Die Szene: Aleksandar Pavlović geht kurz vor Sanés Treffer mit hohem Bein seinem Gegenspieler Vite am Kopf. Ein klarer Kontakt, der nach Ansicht der Ecuadorianer ein Foulspiel darstellt. Schiedsrichterin Tori Penso ließ nach eingehender Überprüfung das Tor jedoch doch zählen – eine Entscheidung, die für heftige Diskussionen sorgte.

Manuel Gräfe, Deutschlands prominenter Schiedsrichterexperte bei BILD, zeigte sich fassungslos: „Klares Foul. Diese Entscheidung ist ein Witz und kann so eigentlich nicht stehen bleiben.“ Auch Ex-Schiedsrichter Patrick Ittrich bestätigte diese Einschätzung bei MagentaTV: „Rein regeltechnisch ein klares Foul. Pavlovic mit hohem Bein, dann trifft er auch den Kopf. In diesem Sinne hätte das Tor nicht zählen dürfen.“ Ein regelrechter Duselstreich für die deutsche Mannschaft, der jedoch nur von kurzer Dauer war.

Die Ecuadorianer schienen von der strittigen Situation kaum beeindruckt und glichen das Spiel nur wenige Minuten später aus. Doch der Geschmack des umstrittenen Tores wird lange nachwirken. Die Frage, ob die Schiedsrichterentscheidung korrekt war, wird weiterhin für Gesprächsstoff sorgen – und zeigt, wie fragil der Erfolg im Fußball sein kann.