Drama in rhode island: töter rächte sich an familie bei eishockeyspiel
Schockierende rachetat bei eishockeyturnier
Ein Schock lief durch die Sportwelt von Rhode Island, als Roberta Esposito, eine Transgender-Frau, während eines Highschool-Eishockeyspiels in Pawtucket zwei Menschen tötete und drei weitere schwer verletzte. Die Tat war, laut Aussage der Tochter des Täters, Amanda Wallace-Hubbard, eine gezielte Racheaktion gegen ihre eigene Familie. Es handelte sich keineswegs um eine zufällige Gewalttat.

Die opfer und der tathergang
Bei den Opfern handelt es sich um Aidan, den Sohn von Esposito, und Rhonda, ihre Ex-Frau. Darüber hinaus wurden Espositos Eltern, Linda und Gerald, sowie ein Familienfreund, Thomas Geruso, schwer verletzt. Esposito war mit einer Glock 10mm und einer SIG Sauer P226 bewaffnet, als sie das Feuer eröffnete.

„Es war eine rache an meiner familie“
Amanda Wallace-Hubbard betonte gegenüber WPRI, dass die Tat klar auf ihre Familie abzielte: „Ich möchte nur sicherstellen, dass die Leute verstehen, dass dies die Rache einer Person an ihrer Familie war. Wir waren das Ziel. Es war sehr spezifisch. Es war nichts Zufälliges.“

Heldengeschichte: ein unbekannter rettet leben
Ein bislang unbekannter Mann, Michael Black, handelte heldenhaft und konnte Esposito stoppen, bevor sie weiteren Schaden anrichten konnte. Er riss ihr die Waffe aus der Hand, wobei er sich jedoch an der Hand verletzte. „Ich habe einfach die Waffe gepackt und sie mir in der Hand verklemmt“, so Black gegenüber WCVB. Wallace-Hubbard ist überzeugt, dass ihr und ihren Kindern das Leben gerettet wurde.

Hintergrund: scheidung und geschlechtsangleichung
Robert Dorgan, wie Roberta Esposito früher hieß, hatte 2020 die Scheidung von seiner Frau beantragt und zunächst als Begründung eine Geschlechtsangleichung, narzisstische Züge und Persönlichkeitsstörungen angeführt. Später änderte er die Begründung in „unüberbrückbare Differenzen“. Die Trennung scheint eine zentrale Rolle in der Eskalation der Ereignisse gespielt zu haben.
Drohungen in den sozialen medien
Kurz vor der Tat hatte Esposito in den sozialen Medien drohende Worte gepostet: „Kritisiert uns weiter. Aber wundert euch nicht, wenn wir verrückt werden.“ Dieser Post deutet auf eine tiefe Verzweiflung und möglicherweise auf eine psychische Krise hin, die zu der schrecklichen Tat führte.
Die community trauert
Die Gemeinde Rhode Island ist tief erschüttert und trauert um die Opfer. Die Eishockey-Community steht unter Schock und versucht, das Geschehene zu verarbeiten. Die Ermittlungen dauern an, um die Hintergründe der Tat vollständig aufzuklären.
Video-bericht über den vorfall
Hier ein Video, welches die Ereignisse zusammenfasst: