Draft 2026: die spannendsten picks und überraschenden wendungen
- Die raiders setzen alles auf quarterback
- Jets suchen den unterschiedsspieler auf der defense
- Cardinals finden den perfekten fit an der offensive line
- Titans wagen das risiko mit einem running back
- Giants setzen auf athletik und vielseitigkeit
- Browns reagieren auf receiver-mangel
- Commanders suchen nach stabilität gegen den lauf
- Chiefs tanzen den trade-walzer
- Saints profitieren vom trade
Die Offseason in der NFL hat Fahrt aufgenommen, und der Blick richtet sich unweigerlich auf den Draft 2026. Nach den ersten großen Entscheidungen in der Free Agency zeichnen sich nun erste Konturen ab, wer die kommende Runde dominiert. Ein Blick auf die aktuellen Mock Drafts enthüllt: Es wird spannend!
Die raiders setzen alles auf quarterback
Die Las Vegas Raiders stehen vor einer Zäsur. Mit Fernando Mendoza winkt die Chance, einen potenziellen Franchise-Quarterback zu verpflichten. Die Verpflichtung von Kirk Cousins ändert daran erstmal nichts. Sollten sie sich entscheiden, Mendoza nicht zu wählen, wäre das eine der größten Überraschungen in der Draftgeschichte. Doch Mendoza landet in einer vielversprechenden Umgebung: Neben ihm agieren Brock Bowers, Kolton Miller und Tyler Linderbaum – eine Offense, die bereits jetzt auf Weltklassebene agieren könnte. Vier Spieler auf dem Feld, die zu den Besten ihrer Position zählen? Das wäre ein Statement.

Jets suchen den unterschiedsspieler auf der defense
Für die New York Jets beginnt der Draft erst wirklich mit dem zweiten Pick. Head Coach Aaron Glenn steht unter Druck, und ein Unterschiedsspieler für die Defense ist essentiell. Während David Bailey die sicherere Wahl wäre, könnte Arvell Reese das höhere Potenzial besitzen – ein Superstar, den sich New York leisten kann. Die Free Agency hat hier die Tür geöffnet.

Cardinals finden den perfekten fit an der offensive line
Die Arizona Cardinals haben mit Francis Mauigoa einen Spieler im Blick, der perfekt in das Team passt. Er könnte sofort als Right Tackle starten und eine dringend benötigte Baustelle schließen. Selbst wenn andere Teams ihn langfristig als Guard sehen, bleibt der Pick logisch: Mauigoa bietet einen hohen „Floor“ und verspricht Starterqualität.

Titans wagen das risiko mit einem running back
Die Tennessee Titans haben defensiv bereits einiges erledigt und sich damit die Freiheit geschaffen, früh einen offensiven Unterschiedsmacher zu ziehen. Ein Running Back an Position vier? Ja, das wirft Fragen nach dem „Positional Value“ auf. Aber Jeremiyah Love ist kein gewöhnlicher Running Back. Er erweitert das Playbook und entlastet Cam Ward unmittelbar. Robert Saleh weiß aus San Francisco, wie wertvoll ein vielseitiger Playmaker im Backfield sein kann.

Giants setzen auf athletik und vielseitigkeit
Die New York Giants wollen mit Sonny Styles ein Statement setzen. Der ehemalige Safety bringt Länge, Athletik und Coverage-Fähigkeiten mit, die auf Linebacker nur schwer zu finden sind. Viele sehen in seinem Profil Ansätze eines Fred Warner – eine Kombination aus Instinkt, Beweglichkeit und Vielseitigkeit, die für New York attraktiv ist.

Browns reagieren auf receiver-mangel
Die Cleveland Browns haben zwei klare Baustellen in Runde eins: Offensive Tackle und Wide Receiver. Da Mauigoa bereits vom Board ist, entscheiden sie sich für den Receiver und nehmen mit Carnell Tate einen Spielertypen, der sofort neben Jerry Jeudy funktionieren kann. Tate bringt Größe, verlässliche Hände und vertikale Qualität mit.
Commanders suchen nach stabilität gegen den lauf
Die Washington Commanders suchen seit Jahren nach mehr Stabilität gegen den Lauf und nach mehr Wucht im Pass Rush. Rueben Bain Jr. könnte beides liefern. Seine kurzen Arme schrecken einige Teams ab, aber sein Tape ist voll von Power und Konstanz. Die Commanders stoppen den Slide und holen einen Edge, der ihrer Front sofort mehr Härte gibt.
Chiefs tanzen den trade-walzer
Kansas City pickt selten in den Top Ten, und genau deshalb wirkt ein Uptrade hier glaubwürdig. David Bailey bringt Explosivität in den Pass Rush und wäre zusammen mit Chris Jones ein Duo, das gegnerische Offensivabteilungen vor dem Snap beschäftigt. Für die Chiefs wäre das eine seltene Chance, einen Premium-Spieler zu bekommen, der kaum einen Midround-Pick kosten würde.
Saints profitieren vom trade
Die New Orleans Saints wissen beim Downtrade genau, wen Kansas City haben will, und bekommen trotzdem ihren Wunschspieler: Mansoor Delane, ein kompletter Cornerback, der Konstanz und Beweglichkeit mitbringt.
Und das ist erst der Anfang. Der Draft 2026 verspricht eine spannende Entwicklung, und die Pro Days sowie die medizinischen Checks liefern noch weitere Puzzleteile. Es ist die Phase, in der aus Möglichkeiten klare Szenarien werden und aus Gerüchten konkrete Entscheidungen entstehen. Die War Rooms der 32 Franchises arbeiten auf Hochtouren!
