Dovbyk plant die uhr: endspurt für champions-league-traum
Der ukrainische Torjäger will zurück. Artem Dovbyk. Nach fünf Monaten Zwangspause, nach Sehnen-OP, nach endlosen Reha-Läufen. Jetzt liegt die letzte MRT-Kontrolle Anfang April an. Das Ergebnis entscheidet, ob er Ende April oder Anfang Mai wieder im Kader steht – rechtzeitig für den Saison-Endspurt der Roma.
Gasperini zittert um seine sturm-luxus
Trainer Gian Piero Gasperini kann jeden Einzelnen gebrauchen. Gegen Inter (Wiederaufnahme morgen Nachmittig) fehlt weiterhin Soulé, die Leistenprobleme nageln ihn auf die Tribüne. Dafür kehrt Dybala langsam zurück – erste Einheiten auf dem Platz, Meniskus-OP im Rückspiegel. Aber der Argentinier ist noch nicht matchfit.
Die wirklich gute Nachricht? Die kommt von Koné. Der Mittelfeldspieler, seit Wochen mit Muskelfaserriss außer Gefecht, soll gegen Bologna wieder auflaufen können. Ein Termin, den sich die medizinische Abteilung rot angestrichen hat.

Der plan: dovbyk als joker für die königsklasse
Der 27-Jährige hat seinen persönlichen Countdown installiert: vier Wochen, maximal fünf. Dann will er auf dem Rasen stehen, um die Roma in die Champions League zu schießen. 21 Punkte in den letzten sieben Spielen – das ist die Rechnung, die der Angreifer mit sich führt. Ohne ihn schoss die Roma nur 1,3 Tore pro Partie, mit ihm lag der Schnitt bei 2,1. Die Zahlen lügen nicht.
Gasperini baut intern bereits Szenarien aus: Dovbyk als späte Spitze, Dovbyk als Kopfballgarant bei Standards, Dovbyk als psychologischer Druck für die Konkurrenz. Die Stimmung im Trigonale-Trainingszentrum? Erwartungsgewitter nennen das die Mitarbeiter.
Doch es bleibt ein Risiko. Zu früh zurück, droht ein Rückschlag; zu lange warten, verpasst der Klub die Top-Vier-Plätze. Die Entscheidung fällt nach der MRT – und nach dem, was Dovbyk in den nächsten Tagen im Leistungstest zeigt. Sein Körper wird das letzte Wort haben.
