Dortmund kämpft zurück, bayern zieht im titelrennen davon
- Dramatisches remis in leipzig: bvb rettet spät einen punkt
- Früher rückstand und leipziger dominanz
- Dortmunds aufbäumen: eigentor und späte ausgleich
- Bayern hat die vorentscheidung in der hand
- Kovac vor dem duell mit atalanta bergamo
- Personelle änderungen und taktische beobachtungen
- Die wichtigsten fakten im überblick
Dramatisches remis in leipzig: bvb rettet spät einen punkt
Leipzig – Borussia Dortmund hat am Samstagabend ein dramatisches 2:2-Unentschieden bei RB Leipzig erkämpft. Nach einem 0:2-Rückstand bewies der BVB Moral, doch der Rückstand auf den FC Bayern München im Meisterrennen vergrößerte sich dennoch. Das Spiel bot den Zuschauern einen packenden Schlagabtausch, der bis in die Nachspielzeit spannend blieb.

Früher rückstand und leipziger dominanz
Die Gastgeber gingen durch einen Doppelschlag von Christoph Baumgartner in Führung (20. und 39. Minute). Der BVB fand zunächst kein Mittel gegen die aggressive Spielweise der Leipziger und ließ sich von den schnellen Angriffen über die Flügel überrollen. Besonders Yan Diomande bereitet den Dortmundern erhebliche Probleme. Die Abwehr der Dortmunder offenbarte Schwächen, die Leipzig gnadenlos ausnutzte.

Dortmunds aufbäumen: eigentor und späte ausgleich
Nach der Pause gelang Dortmund durch ein unglückliches Eigentor von Romulo (50. Minute) der Anschlusstreffer. Das Spiel wendete sich, doch der BVB blieb weiterhin harmlos. Leipzig hatte weiterhin gute Chancen, die Führung auszubauen. Erst in der Nachspielzeit gelang dem eingewechselten Fabio Silva (90.+5 Minute) der glückliche Ausgleich, was für ein dramatisches Ende sorgte.

Bayern hat die vorentscheidung in der hand
Der BVB liegt mit 52 Punkten nun acht Zähler hinter dem Tabellenführer Bayern München. Am kommenden Samstag haben die Bayern die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen den BVB eine Vorentscheidung im Titelrennen herbeizuführen. Dortmund steht also enorm unter Druck. Die Leistung in Leipzig zeigte, dass die Mannschaft von Trainer Niko Kovac kämpferisch ist, aber auch Defizite offenbart.
Kovac vor dem duell mit atalanta bergamo
Bevor es zum Spitzenspiel gegen Bayern kommt, muss der BVB am Mittwoch im Rückspiel der Champions-League-Play-offs bei Atalanta Bergamo antreten. Kovac hatte bereits vor dem Spiel in Leipzig betont, dass diese Partie eine enorme Herausforderung darstellt. Er verzichtete auf Emre Can, Nico Schlotterbeck und Niklas Süle, die verletzungsbedingt fehlten.
Personelle änderungen und taktische beobachtungen
Im Vergleich zum Hinspiel gegen Bergamo wurde lediglich Marcel Sabitzer für Julian Brandt in die Startelf beordert. Der junge Luca Reggiani verteidigte aufgrund der Ausfälle erneut von Beginn an. Die Leipziger dominierte die erste Halbzeit und nutzte die Schwächen auf der rechten Seite der Dortmunder Abwehr aus. Ein Freistoß von Sabitzer in der 43. Minute bot die beste Chance für den BVB in der ersten Hälfte, wurde aber von Torhüter Maarten Vandevoordt pariert.
Die wichtigsten fakten im überblick
- Ergebnis: RB Leipzig – Borussia Dortmund 2:2
- Tore: Baumgartner (20., 39.), Romulo (50. Eigentor), Silva (90.+5)
- Nächste Spiele: Atalanta Bergamo vs. BVB (Mittwoch), BVB vs. Bayern München (Samstag)
- Punkte: BVB 52 Punkte, Bayern München 60 Punkte
