Di maría gibt reporter die handynummer und zerlegt ihn auf instagram
Ángel Di María legt sich mit einem Journalisten an – und zieht die Notbremse. Der 38-jährige Weltmeister reagierte auf ein Gerücht über seine Frau Jorgelina Cardoso mit einem Shitstorm, der Rosario in Aufruhr versetzt. Ergebnis: ein öffentlich gemachter Handyanruf, ein gelöschter Tweet und ein Verdacht auf Nötigung.
Der Knall begann, als der Sportreporter Gonzalo Sotelo behauptete, Jorgelina habe in der Nobelanlage Funes Hill „mehrere Modelnamen“ auf einer Gästeliste entdeckt und dabei „geschrien, geweint und Vorwürfe gemacht“. Keine Quelle, kein Foto – nur das Versprechen, „Nachbarn“ zu haben. Di María konterte sofort auf Instagram: „Ich geb dir ein bisschen Fame, Salame. Was für eine Erfindung.“ Sekunden später postete seine Frau Sotelos Handynummer – mit dem Kommentar: „Du willst Fame, Tonta? Dann biss dich fest im Wolfsmaul.“

Die strategie hinter der rufnummer-publikation
Was folgte, war kein Spaß. Hunderte Fans beschimpften Sotelo auf WhatsApp. Der Reporter reagierte mit Panik-Storys: „Wenn mir was passiert, macht die Person, die meine Nummer veröffentlicht hat, sich strafbar.“ Di María kontert erneut: „Wenn du weiter meine Familie beschmutzt, sehen wir uns vor Gericht.“ Rechtsanwälte in Rosario sprechen bereits von möglicherweise geltendem „Recht auf eigene Ehre“ und dem Delikt der Nötigung durch Telefonterror.
Die Lektion: In der Provinz Santa Fe zählen zwei Dinge – Ehre und WhatsApp. Wer ohne Beweise tritt, landet schnell im eigenen digitalen Hexenkessel. Di María, gerade frisch zurück in seiner Heimatstadt, nutzt die eigene Fangemeinde als Schutzwall. Kein Klub-Statement, kein PR-Berater – nur pure Wut, live und unzensiert.
Der Zwischenstand: Sotelo hat den Tweet gelöscht, die Nummer ist weiterhin kursierend. Di María trainiert weiter mit Rosario Central – und wartet ab, ob der Journalist tatsächlich Strafanzeige stellt. Die Moral der Geschichte: In Argentinien kostet ein Klick manchmal mehr als ein Foul auf dem Platz.
