Dhb-mädels demütigen kanada: goldkurs perfekt eingeschlagen!
China – Ein Handball-Spektakel der Extraklasse! Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat Kanada im Rahmen der Weltmeisterschaft der Handballerinnen in China förmlich überrollt und einen klaren Befehl in der Gruppe ausgesprochen. Mit einem beeindruckenden 46:11 demonstrierten die DHB-Girls ihre Überlegenheit und untermauerten ihren Status als Titelanwärterinnen.

Ein historischer kontrast: kanada kämpft, deutschland dominiert
Während der deutsche Nachwuchs unter Bundestrainer Christopher Nordmeyer (58) in Höchstform agierte, kämpfte Kanada, dessen letzte WM-Teilnahme auf 1998 zurückfällt, mit dem Rücken zur Wand. Die finanzielle Notlage des kanadischen Teams, das seine Reise durch Crowdfunding finanzieren musste, wirft ein tristes Licht auf die Rahmenbedingungen des Sports im Land der Ahornblätter. Die deutschen Spielerinnen feierten jede Parade und jedes Tor des Gegners, selbst in dieser einseitigen Partie, als kleinen Triumph – ein Zeichen ihrer Fairness und des Sportsmanngesinns.
Schon nach 23 Minuten war die Partie faktisch entschieden, als Deutschland bereits mit zehn Toren führte (17:7). Zur Halbzeitpause war der Vorsprung auf 15 Treffer angewachsen (22:7). Die zweite Hälfte gehörte dann gänzlich den DHB-Girls, die ihre Gegner gnadenlos in der eigenen Hälfte einmauerten. Mit einem 35:4-Vorteil nach 52 Minuten war die Messe gelesen. Die kanadische Mannschaft brachte in der zweiten Hälfte lediglich vier weitere Tore zustande.
Aylin Bornhardt (8 Tore), Farrelle Njinkeu (6 Tore) und Lara Egeling, die als Spielerin des Spiels ausgezeichnet wurde (6 Treffer), waren die treffsichersten Spielerinnen im deutschen Team. Bemerkenswert ist, dass außer Lisa Lammich (17 Tore) alle Spielerinnen im Laufe des Spiels traf, ein Zeichen für die ausgeglichenen Leistungen innerhalb der Mannschaft.
Das souveräne 39:22 gegen Brasilien im Auftaktspiel unterstreicht den Anspruch der deutschen Mannschaft. „Das war genau der Auftakt, den man vor den schweren Spielen, die jetzt noch kommen, braucht“, kommentierte Bundestrainer Nordmeyer das bisherige Abschneiden. Am Sonnabend trifft das Team auf das nächste Ausrufezeichen: Rumänien. Der Weg zum Titel scheint geebnet, doch die Konkurrenz wird stärker sein. Doch eines ist klar: Die DHB-Mädels haben gezeigt, dass sie bereit sind, Geschichte zu schreiben.
