Dhb-frauen lösen pflichtaufgabe – em rückt nah
Holprig, dann souverän: Deutschlands Handball-Frauen haben ihr erstes Länderspiel nach dem WM-Silber in Slowenien gewonnen. Das Ergebnis lautete 30:23 – aber die Zahl täuscht ein wenig über das drüber hinweg, was in Celje tatsächlich zu sehen war.

Der flow aus rotterdam ließ lange auf sich warten
Achtzig Tage nach dem WM-Finale in Rotterdam, nach dem Silber-Rausch, nach den Ehrungen und dem kollektiven Durchatmen – irgendwo auf dem Weg nach Slowenien ist der Rhythmus verloren gegangen. Die erste Halbzeit der DHB-Auswahl war kein Handball-Fest, sondern eine Sammlung von Nachlässigkeiten: ungenaue Abstimmung, schwacher Abschluss, kein Tempospiel. Und in der eigenen Hälfte fehlte ohne Xenia Smits und Aimée von Pereira der Zugriff im Block fast vollständig. Markus Gaugisch stand an der Seitenlinie mit gerunzelter Stirn und forderte in einer Auszeit knapp: „Einfacher spielen.
