Dfb-team trifft in winston-salem ein: baseball, basketball und eine überraschende blaupause
Die deutsche Nationalmannschaft ist in Winston-Salem, North Carolina, eingetroffen – und die kleine Stadt hat mehr zu bieten als nur eine beschauliche Kulisse für die WM-Vorbereitung. Während sich die Spieler auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren, offenbart Winston-Salem eine überraschende Verbindung zur Architektur von New York und eine leidenschaftliche Baseball-Szene.
Ein baseball-stadion als willkommene abwechslung
Die Anreise verlief erwartungsgemäß reibungslos, doch das Basiscamp verspricht mehr als nur intensive Trainingseinheiten. Die Winston-Salem Dash, ein Farmteam der Chicago White Sox, bereiten sich ebenfalls auf die Saisonvorbereitung vor und boten dem DFB-Team bereits eine freundliche Begrüßung. Brian DeAngelis, Präsident der Dash, zeigte sich begeistert von der Anwesenheit der deutschen Mannschaft und sprach von einem „prominenten Besuch“ während der Auswärtstour. Die Spieler sollen eine willkommene Abwechslung vom intensiven Trainingsalltag finden.

Die unerwartete verbindung zum empire state building
Doch Winston-Salem birgt noch weitere Überraschungen. So ist die Stadt eng mit dem berühmten Empire State Building verbunden. Der Architekt, der das New Yorker Wahrzeichen entwarf, nutzte das historische Reynolds-Stammhaus in Winston-Salem als Vorlage. Eine faszinierende Tatsache, die die Stadt zu einem Ort mit unerwarteten architektonischen Bezügen macht. „Es ist kein Zufall“, betonen Einheimische stolz.

Von basketball-stars geprägt und von tabakgeschichte geprägt
Neben der Architektur hat Winston-Salem auch eine beeindruckende Basketball-Vergangenheit. Ehemalige NBA-Stars wie Tim Duncan und Chris Paul sind in dieser Stadt aufgewachsen und haben hier ihre Karriere begonnen. Die Wake Forest University, eine angesehene Bildungseinrichtung in Winston-Salem, zog einst die Nachfahren von R.J. Reynolds an, was die Stadt zu einem wichtigen Zentrum für Wirtschaft und Bildung machte. Der Name des lokalen Baseball-Klubs, die Dash, ist eine Hommage an den Bindestrich zwischen Winston und Salem, eine subtile, aber charmante Erinnerung an die Vergangenheit.
Während die WM-Vorbereitungen in vollem Gange sind, zeigen die Menschen in Winston-Salem ein aufrichtiges Interesse an der deutschen Mannschaft. Obwohl ein achtjähriger Junge, Miles Stuckenschneider, der kürzlich ein inspirierendes First Pitch bei einem Dash-Spiel absolvierte, noch keine Fußballfan ist, ist er sich der Bedeutung des Besuchs bewusst. So ist Winston-Salem mehr als nur ein Basiscamp – es ist eine Stadt mit Geschichte, Leidenschaft und einer überraschenden Verbindung zur Welt des Sports.
