Deutschland-achter: kruse will die weltspitze zurückerobern!

Dortmund – Nach einer Saison voller Enttäuschungen und Rückschlägen blickt der Deutschland-Achter unter der Führung von Sönke Kruse nach vorne. Der Kader für die kommende Saison steht, und das Ziel ist klar: Die Rückkehr an die Weltspitze. Doch der Weg dorthin ist mit Hindernissen gepflastert.

Ein holpriger weg zur weltspitze

Die Saison 2025 war für den Deutschland-Achter ein Albtraum. Das Aus im Vorlauf der Weltmeisterschaft in Shanghai war ein Schock für das Team und die Fans. Kruse spricht offen über die Selbstzweifel, die er nach diesem Debakel empfand. „Es war hart, sich einzugestehen, dass wir den Erwartungen nicht gerecht wurden“, so der Schlagmann.

Doch das Team hat die bittere Erfahrung genutzt, um sich neu zu fokussieren. Die Fehler wurden analysiert, die Schwächen ausgemerzt. Ein Trainingslager in Portugal sollte den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen – doch auch hier kam es zu einem unerwarteten Rückschlag. Ein heftiges Unwetter beschädigte zwanzig Boote und verursachte Schäden in Höhe von einer halben Million Euro. „Zum Glück sind wir ohne größere Verletzungen davongekommen“, berichtet Kruse erleichtert. „Aber es war schon ein Schock.“

Kontinuität und ein neuzugang

Kontinuität und ein neuzugang

Für die Saison 2026 setzen Bundestrainer Sabine Tschäge und Mark Emke vor allem auf Kontinuität. Nur eine Personalie wurde verändert: Benedict Eggeling wurde durch Tassilo von Müller ersetzt. „Wir haben ein eingespieltes Team, das weiß, was es zu tun hat“, erklärt Tschäge. „Mit Tassilo haben wir einen talentierten Ruderer im Boot, der uns verstärken wird.“

Das aktuelle Aufgebot des Deutschland-Achters liest sich wie folgt: Jonas Wiesen (Steuermann), Sönke Kruse (Schlagmann), Julius Christ, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Theis Hagemeister.

Die wm in amsterdam als ziel

Die wm in amsterdam als ziel

Das große Ziel für den Deutschland-Achter ist die Weltmeisterschaft im August in Amsterdam. Kruse formuliert das Ziel klar: „Wie jedes Jahr, möchte ich Weltmeister werden.“ Er betont, dass das Team aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und persönlich gewachsen ist. „Wir sind bereit, alles zu geben, um unser Ziel zu erreichen“, verspricht Kruse.

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um die Form zu finden und die letzten Details zu optimieren. Der Weg zur Weltspitze ist lang und steinig, aber der Deutschland-Achter ist bereit, die Herausforderung anzunehmen. Die Fans dürfen gespannt sein, ob Kruse und sein Team ihr Versprechen einlösen können und die Ruder-Welt erneut in Atem halten.