Deutsche biathlon-juniorinnen am arber ohne chance auf edelmetall
Der Bayerische Wald hat gesprochen – und die deutschen Biathlon-Juniorinnen haben beim WM-Einzel am Großen Arber nichts zu melden gehabt. Zu viele Schießfehler, zu schwere Beine, zu großer Rückstand. Das bittere Fazit vom Sonntag lässt sich nicht schönreden.
Fontaine lässt der konkurrenz keine chance
Die Französin Themice Fontaine hat das 12,5-Kilometer-Einzel der Juniorinnen mit einer makellosen Schießleistung gewonnen. Null Fehler, volle Konzentration – und am Ende der Titel. Hinter ihr kämpften sich die Ukrainerin Oleksandra Merkushyna mit einem Fehler auf Rang zwei (+19,5 Sekunden) und die Finnin Inka Hämäläinen mit zwei Fehlern auf Rang drei (+49,6 Sekunden). Beide kennen den Weltcup aus dem Effeff: Merkushyna stand bereits 28 Mal im Weltcup am Start, Hämäläinen sogar 38 Mal. Fontaine hat sich also gegen gestandene Konkurrentinnen durchgesetzt – das macht den Sieg noch beeindruckender.

Wüstling ärgert sich, aber die bedingungen machten es allen schwer
Sydney Wüstling aus Oberhof war die Lichtgestalt im deutschen Quartett – und das will angesichts des Gesamtbildes nicht viel heißen. Platz zehn, drei Schießfehler, 2:46,1 Minuten Rückstand auf Fontaine. „Das war unnötig, die hätte ich locker treffen können
