Derby-schock für werder: u23 verliert gegen bsv trotz profi-einsatz!
Grün-Weiß-Fans aufgepasst: Nach dem glücklichen Sieg im Nordderby gegen den HSV kam die bittere Realität am Sonntag – die U23 von Werder Bremen verlor das Stadtderby gegen den Bremer SV mit 1:2. Ein herber Rückschlag für die jungen Hanseaten, die sich mit einigen Profis auf dem Platz eigentlich deutlich stärker präsentiert hätten.

Frühe führung, dann gegenzug
Die Partie begann vielversprechend für Werder. Dominik Kasper brachte die U23 in der 15. Minute per Kopfball in Führung, doch die Freude währte nur kurz. Nur sechs Minuten später gelang Gino Schmidt per Strafstoß der Ausgleich für den BSV. Der Regen peitschte, die Stimmung im Stadion kochte – ein Derby eben.
Keine Wunderketten für die U23
Interimstrainer Thomas Wolter hatte gleich vier Spieler aus dem Bundesliga-Kader ins Team integriert: Patrice Covic, Maximilian Wöber, Salim Musah und Mick Schmetgens. Obwohl sie mit dabei waren, konnten sie das Blatt nicht wenden. Covic, der trotz seiner jungen Jahre schon Bundesliga-Luft geschnuppert hat, erklärte nach dem Spiel bei buten un binnen: „Ich will jedes Spiel spielen. Oben natürlich auch. Ich brenne.“ Doch gegen den Bremer SV war es nicht genug.
Joshua Dudocks Tor zum 2:1 für den BSV in der 48. Minute war der entscheidende Nackenschlag. Musah verpasste in der zweiten Hälfte das erneute Ausgleichstreffen durch eine verfehlte Latte.
Chaos in der Schlussphase
Das Spiel endete in einem Eklat. Torwart Stefan Smarkalev erhielt in der Nachspielzeit die rote Karte nach einem unsportlichen Einsteigen gegen den gegnerischen Torwart. Die Rudelbildung, die folgte, unterstrich die hitzige Atmosphäre des Derbys. Justin Faltyn sah ebenfalls die rote Karte. Ein unrühmliches Ende für eine Partie, die für Werder hoffentlich als Weckruf dient.
Cedric Makiadi übernimmt ab Sommer die Verantwortung für die U23, ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft. Doch bis dahin gilt es, die Fehler der Vergangenheit zu analysieren und sich auf das kommende Nordderby gegen die Zweitvertretung des HSV vorzubereiten.
