Denia: spaniens wm-optimismus basiert auf vertrautheit und talent

Santi Denia, der Mann, der mit Luis de la Fuente gemeinsam die Jugendnationalmannschaften Spaniens prägte, blickt mit unerschütterlichem Optimismus auf die bevorstehende Weltmeisterschaft. Seine Argumente sind nicht bloße Phrasen, sondern basieren auf einer tiefen Kenntnis des Kaders und einer besonderen Beziehung zu seinem ehemaligen Assistenten.

Ein kader voller vertrauter – und ein glückliches händchen von de la fuente

Von den 26 Spielern, die Luis de la Fuente für den WM-Kader nominiert hat, sind lediglich Raya, Laporte, Borja Iglesias und Víctor Muñoz ihm unbekannt. Denia, der als Bindeglied zwischen den Nachwuchsteams und der A-Nationalmannschaft fungiert, sieht darin den Beweis für de la Fuentes glückliches Händchen und seine Fähigkeit, talentierte Spieler zu erkennen und zu fördern. Besonders beeindruckt ist er von Eric García, einem Spieler, den er seit seinem 14. Lebensjahr kennt und dessen Vielseitigkeit und Reife er hoch schätzt.

„Ich habe die Liste mit großem Stolz zur Kenntnis genommen“, erklärt Denia. „Luis hat eine Auswahl getroffen, mit der sich die meisten Fans und Experten einig sind. Es ist immer schwierig, Spieler wegzulassen, die sich für den Kader qualifiziert haben, aber er hat die richtige Entscheidung getroffen.“ Denia glaubt fest daran, dass Spanien die Chance hat, eine zweite Stern auf der Brust zu erobern – ein Traum, den er mit vielen Freunden und ehemaligen Weggefährten teilt.

Die Qualität der Mannschaft ist unbestreitbar. Auch wenn der Fußball unvorhersehbar ist und jedes Spiel seinen eigenen Lauf hat, so ist die Qualität der spanischen Mannschaft doch schwer zu überbieten. „Wir haben das Talent und die Argumente, um mit jedem Team mithalten zu können“, sagt Denia.

Die schwierige kunst, entscheidungen zu treffen – und die rolle der respektiere

Die schwierige kunst, entscheidungen zu treffen – und die rolle der respektiere

Die Auswahl eines WM-Kaders ist immer ein Balanceakt. Denia weiß, wie schmerzhaft es für Spieler ist, die Absage zu erhalten. „Besonders schwierig ist es mit den Verletzten, bei denen man keine Entscheidung treffen kann“, so Denia. „Bei den anderen Spielern hängt es von der persönlichen Beziehung ab. Manche bekommt man zu einem Anruf, andere nicht.“ Er betont, wie wichtig es ist, auch jene Spieler zu unterstützen, die nicht zum Einsatz kommen, und sie auf eine mögliche Chance vorzubereiten.

Denia erinnert sich an seine eigene Zeit als Jugendtrainer, als er immer darauf drängte, die jungen Talente in den Kader aufzunehmen. „Man sollte jungen Spielern nicht den Traum von einem EM- oder WM-Einsatz nehmen“, betont er. „Die Arbeit der Jugendnationaltrainer ist von unschätzbarem Wert.“

Die vielseitigkeit von eric garcía und das potenzial von pubill

Die vielseitigkeit von eric garcía und das potenzial von pubill

Besonders hervorhebt Denia die Vielseitigkeit von Eric García, den er seit vielen Jahren kennt und schätzt. „Eric ist ein außergewöhnlicher Spieler, der auf verschiedenen Positionen spielen kann. Er ist ein Taktiker und ein potenzieller Trainer“, lobt Denia. Auch der überraschende Aufstieg von Pubill zur Stammkraft in der Innenverteidigung beeindruckt Denia. „Ich habe Pubill schon in der U21 und bei den Olympischen Spielen gesehen und wusste, welches Potenzial in ihm steckt. Seine Entwicklung zum zentralen Verteidiger ist bemerkenswert.“

Und was ist mit Lamine Yamal? „Er hat eine unglaubliche Reife und Natürlichkeit“, sagt Denia. „Er wird auch in der WM eine wichtige Rolle spielen.“

Luis de la Fuente kann sich auf eine Mannschaft verlassen, die bereit ist, alles zu geben. Die Chemie stimmt, die Spieler kennen ihre Rollen und das Trainerteam hat einen Plan. Spanien geht als ernstzunehmender WM-Anwärter ins Rennen – und Santi Denia glaubt fest daran, dass sein ehemaliger Assistent den Titel holen kann.