Del-rekord: 25 millionen schauen eishockey-revolution – stadion leer? gegenteil!
Die Deutsche Eishockey Liga lacht sich eins: 25,2 Millionen Klicks knackt MagentaSport vor dem letzten Hauptrundentag – ein Plus von 21 %, obwohl jedes Spiel live im Netz flimmert. Die Angst, die Arenen könnten leer werden, erweist sich als Märchen.

Dresdner wintergame zog 260 000 fans rein
Gernot Tripcke, DEL-Geschäftsführer, schmunzelt noch beim Gedächtnis an den Start der Partnerschaft vor zehn Jahren: „Oh Gott, alle Spiele live, da bleibt jeder auf dem Sofa.“ Stattdessen strömen die Menschen in die Stadien, während nebenan die Reichweite digital explodiert. Das Wintergame der Dresdner Eislöwen gegen die Eisbären Berlin lieferte den spektakulärsten Einschaltmoment: 260 000 Zuschauer verfolgten das Outdoor-Spektakel im Januar. Seit der ersten MagentaSport-Übertragung 2016/17 hat sich die Online-Reichweite mehr als vervierfacht.
Parallel dazu jagt die Liga durch die sozialen Netze: 86 Millionen Impressionen generierten über 1.400 Beiträge auf Kanälen der DEL und der Clubs – ein Beweis, dass lineares Fernsehen längst nur noch Teil des Gesamtpakets ist. Die Botschaft: Wer live dabei ist, wird auch online hängen bleiben.
Die Playoffs beginnen am Dienstag, die letzten beiden Hauptrundenspieltage 51 und 52 sind Freitag und Sonntag fällig. Die Finalserie startet am 24. April. Die Euphorie ist längst nicht mehr nur regional – sie hat das Sofa längst verlassen und sitzt mittendrin im Stadion, im Bus, im Büro. Die Liga feiert ein Publikum, das nicht mehr nur zuschaut, sondern dabei ist.
