De la cruz beendet giro mit glanz – und deutet abschied an
Ein letzter Kampf, eine Würde, die beeindruckt: David de la Cruz zeigte beim Giro d'Italia eine seiner stärksten Leistungen. Der Spanier, 14. der Gesamtwertung mit 23:14 Minuten Rückstand auf Vingegaard, hinterließ einen bleibenden Eindruck, während er gleichzeitig die Frage aufwarf, ob dies seine letzte große Rundfahrt war.

Ein abschied in würde? die worte des fahrers
Nach der Etappe in Pianni di Pezze ließ De la Cruz durchblicken, dass seine Karriere möglicherweise dem Ende zusteht. „Vielleicht ist dies meine letzte Saison, ich werde es in den kommenden Monaten entscheiden“, erklärte er in der Mixed Zone. Es wäre ein gebührender Abschied für einen Mann, der stets für seine Klasse und seinen Kampfgeist bekannt war.
De la Cruz war das beste Pinarello Q36.5 im Rennen und kämpfte unermüdlich um eine Top-Ten-Platzierung und einen Etappensieg in den Bergen – ein Ziel, das angesichts der Konkurrenz schwer zu erreichen war. Seine Karriere führte ihn durch einige der renommiertest Teams der WorldTour: vom Caja Rural über Team NetApp – Endura (dem Vorläufer von Red Bull) und Etixx-Quick Step, wo er seinen ersten großen Erfolg bei der Vuelta errang, bis hin zu Team Sky, UAE Team Emirates, Astana und schließlich Q36.5.
Die Jugend drängt nach: Arrieta und Beloki überzeugen
Während De la Cruz seine Erfahrung einbrachte, stachen auch zwei junge Talente hervor: Igor Arrieta und Markel Beloki. Arrieta feierte einen spektakulären Etappensieg in Potenza und bewies sein enormes Potenzial. Beloki, der in Kürze zu Netcompany Ineos wechseln wird, zeigte ebenfalls eine konstant starke Leistung.
Beloki, der in seinen ersten zwei Wochen als bester spanischer Fahrer glänzte, musste nach einer Erkrankung in der Etappe mit Zielanstieg in Pila Federn lassen. Doch die drei Wochen im Rennen waren für ihn eine wertvolle Lernerfahrung, bevor er sich einem der ehrgeizigsten Projekte im WorldTour-Zirkus anschließt. Er sprach vor dem Giro über seine Ambitionen, seine Vorbilder und den Weg, der ihm noch bevorsteht. Die jungen Talente demonstrieren, dass die Zukunft des spanischen Radsports in guten Händen ist, während Routiniers wie De la Cruz eine Ära abschließen.
„Es war ein hartes Rennen. Der Giro ist extrem anstrengend. Es ist die große Rundfahrt mit den längsten Etappen“, so De la Cruz nach der Etappe. „Ich habe mein Bestes gegeben und kann nichts mehr von mir erwarten. Ich habe nicht mehr die Spritzigkeit von vor zehn Jahren, aber ich bin froh, mit den Besten dabei gewesen zu sein.“ Ein Satz, der mehr aussagt, als tausend Worte: Ein Sportler, der seinen Wert kennt und seinen Abschied ehrt.
