Inter mailand: alaba und maguire – geisterspieler oder transfer-irrtum?
Der Transfermarkt in Mailand brodelt! Während die Nerazzurri sich nach Verstärkung in der Innenverteidigung umsehen, hat sich ein regelrechter Prozessionslauf von Agenten am Vereinsgelände abgespielt. Zwei Namen, die dabei besonders aufhorcherten: David Alaba und Harry Maguire. Doch die Hoffnung auf eine Verpflichtung scheint bereits jetzt verflogen.
Die alaba-option: zu teuer für den umbruch?
Die Nachricht, dass David Alaba nach seinem Aus bei Real Madrid ablösefrei zur Verfügung steht, sorgte natürlich für Aufsehen. Der österreichische Nationalspieler ist zweifellos eine Weltklasse-Verstärkung. Aber sein Gehalt, gepaart mit seinem fortgeschrittenen Alter von 33 Jahren, stellt für die finanziell eingeschränkten Mailänder eine erhebliche Hürde dar. Oaktree, der Eigentümer des Vereins, drängt auf eine Verjüngung des Kaders und langfristige Investitionen. Ein teurer Rückgratspieler wie Alaba passt da nicht ins Raster.
Die Tatsache, dass Alaba zudem bei der WM mit Österreich in Erscheinung treten wird und Rangnick ihn möglicherweise beobachten lässt, könnte die Verhandlungen zusätzlich komplizieren. Der AC Milan dürfte ebenfalls ein Auge auf den Routinier haben.

Maguire: vom hoffnungsträger zum ausschlusskandidaten
Ebenfalls in der Diskussion war Harry Maguire, der beim Manchester United unter dem neuen Trainer Carrick wieder etwas Form zeigte. Doch auch hier platzte die vorzeitige Begeisterung. Die englische Öffentlichkeit schien den Innenverteidiger abschreiben zu wollen, was die Verhandlungen zusätzlich erschwerte. Die Inter hat sich vom Wechsel des Spielers distanziert.
Die Verantwortlichen in Mailand scheinen sich stattdessen auf eine jüngere Alternative zu konzentrieren: Oumar Solet vom Udinese. Der 22-Jährige hat sich in der Serie A einen Namen gemacht und könnte für rund 25 Millionen Euro nach Mailand wechseln. Eine Summe, die durch den Verkauf eines jungen Spielers aus dem U23-Bereich finanziert werden könnte.
Eine weitere interessante Option ist Evan N’Dicka, der von Chivu höchstpersönlich gefördert wird. Der Eintracht-Profi könnte sowohl als Backup für Bastoni dienen als auch im Zentrum spielen, falls Akanji auf die rechte Seite rückt. Es bleibt abzuwarten, ob die Nerazzurri ihren Fokus auf junge Talente richten und so den Umbruch im Team erfolgreich gestalten können.
