Dbb-frauen ziehen gegen dänemark, portugal und ungarn in em-quali – topf-1-los bringt chancen und alte rechnung
Mies – Die Gruppen-Auslosung hat’s beschert: Deutschlands Basketballerinnen treffen in der Qualifikation zur EuroBasket 2027 auf Dänemark, Portugal und Ungarn. Ein Los, das auf den ersten Blick machbar wirkt, aber auch eine alte Rechnung offen lässt.
Topf-1-schutz bringt luft, ungarn aber eine geschichte
Aus Topf 1 gezogen, entgehen die DBB-Frauen den großen Favoritinnen – ein Vorteil, den man sich erarbeitet hat. Doch genau deshalb schlägt das Los gegen Ungarn besonders stark durch: 11 Siege, 21 Niederlagen lautet die Bilanz. Eine Statistik, die sich wie ein Schatten über jede Vorbereitung legt.
Die Partien finden in zwei Länderspielfenstern statt: 11. bis 17. November 2026 und 10. bis 16. Februar 2027. Drei Spiele, sechs Tage, zwei Tickets – mehr nicht. Die Endrunde steht vom 16. bis 27. Juni 2027, Belgien, Finnland, Litauen und Schweden sind als Gastgeber schon sicher. Für die deutsche Mannschaft um Spielführerin Alexis Peterson heißt es: Sieben Monate nach der Heim-WM in Berlin geht es um die nächste große Bühne.

Peterson und co. müssen tempo vorgeben
Gegen Dänemark und Portugal ist die Historie auf deutscher Seite: 13:2 gegen die Skandinavierinnen, 7:2 gegen die Ibererinnen. Doch Historie zählt nur, wenn man sie auch aufs Parkett bringt. Die 24 Teams in sechs Vierergruppen – das garantiert, dass schon ein Ausrutscher die Karten neu mischt.
Für die TSV Pelkum und ihre Fans heißt es jetzt: Kalender markieren, Tickets sichern, Stimme trainieren. Die Quali beginnt in knapp 19 Monaten, aber die Vorbereitung beginnt heute. Wer in Berlin die Hallen zum Kochen brachte, weiß: Die EM-Tickets sind kein Selbstläufer, sondern eine Frage von Hundertsteln und Herzschlägen.
