Davies' wm-start ungewiss: marsch kündigt reha-plan an
Ein Schock für die kanadische Nationalmannschaft und für alle Fans: Alphonso Davies, der Kapitän und Leistungsträger, wird voraussichtlich verletzungsbedingt das erste Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 verpassen. Nationaltrainer Jesse Marsch bestätigte die Befürchtungen am Montag, während er gleichzeitig einen optimistischen Ausblick auf die weitere Genesung des FC-Bayern-Stars gab.
Die hintergründe von davies' ausfall
Die Oberschenkelverletzung, die sich Davies am 6. Mai im Halbfinal-Aus der Bayern gegen Paris Saint-Germain zuzog, bereitet weiterhin Probleme. Seit März 2025 stand der Linksverteidiger nicht mehr im Kader der kanadischen Nationalmannschaft, was die Situation zusätzlich verkompliziert. Sein Fehlen im Trainingslager in Charlotte ist ein deutliches Zeichen der Dringlichkeit.
Doch es gibt Hoffnung: Der Verband arbeitet eng mit dem FC Bayern zusammen, wie Marsch betonte. „Wir haben wirklich gute Gespräche mit Christoph Freund geführt“, erklärte der Coach. „Der FC Bayern ist sehr unterstützend und möchte, dass Alphonso bei der WM spielt.“ Ein Schlüssel dabei ist die schrittweise Integration in das Team, ohne unnötige Risiken einzugehen. Davies soll zunächst seine Reha in Europa fortsetzen und am 31. Mai in Edmonton zum Team stoßen.

Marsch' plan für die wm
Die Strategie sieht vor, Davies behutsam wieder ins Spielgeschehen einzubinden und ihn im Laufe des Turniers voll einsatzfähig zu machen. Der erste Test für Kanada steht bereits vor der Tür: Das Eröffnungsspiel gegen Bosnien-Herzegowina in Toronto am 12. Juni wird wohl ohne den Star spielen. Anschließend folgen die Duelle gegen Katar und die Schweiz. Die finale Entscheidung über den Kader steht am 29. Mai an.
Die Zahl spricht für sich: Alphonso Davies' Ausfall ist ein herber Schlag für Kanada, aber die enge Zusammenarbeit mit dem FC Bayern und der klare Wille, ihn für die WM fit zu bekommen, lassen auf eine erfolgreiche Genesung hoffen. Es bleibt abzuwarten, ob der Kapitän rechtzeitig seine Rolle in der kanadischen Mannschaft übernehmen kann, aber eines ist sicher: Kanada wird alles daran setzen, ihn auf dem Platz zu sehen.
