Darmstadt 98 vor auswärtsspiel in dresden: aufstiegsträume und ein hexenkessel
Lilien reisen in den dresdner hexenkessel
Der SV Darmstadt 98 steht vor einer wichtigen Herausforderung: dem Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden. Unter Flutlicht wollen die Lilien gegen den Vorletzten den Aufstiegsplatz festigen. Trotz einiger organisatorischer Schwierigkeiten für die mitreisenden Fans, freut sich Trainer Florian Kohfeldt auf das Spiel in einem seiner Lieblingsstadien.

Öpnv-streik erschwert anreise für fans
Durch den aktuellen ÖPNV-Streik in Sachsen gestaltet sich die Anreise für die rund 800 mitreisenden Anhänger alles andere als einfach. Busse und Bahnen fahren nicht zum Rudolf-Harbig-Stadion. Die Fans müssen die 1,5 Kilometer vom Bahnhof zum Stadion zu Fuß zurücklegen. Dennoch, so scheint es, lässt sich dieses Problem mit etwas Fußmarsch und einem Pils vom Kiosk lösen.

Starke leistungskurve der lilien
Die aktuelle Formkurve von Darmstadt 98 ist beeindruckend. Die letzte Niederlage datiert vom Ende Oktober auf Schalke. Seitdem folgten 13 Spiele ohne Niederlage, was den Sprung in Richtung Tabellenspitze ermöglichte. Sowohl der ehemalige Trainer Torsten Lieberknecht als auch Markus Anfang sehen die Südhessen in der kommenden Saison in der Bundesliga.
Chance auf tabellenführung
Ein Sieg in Dresden könnte die Lilien an die Tabellenspitze bringen. Trainer Kohfeldt mahnt jedoch zur Coolness. Trotz der Favoritenrolle ist Dynamo Dresden ein unangenehmer Gegner. Das Team hat im Winter mit fünf Neuzugängen verstärkt und ist nicht mehr wiederzuerkennen.

Dresden als gefährischer gegner
Kohfeldt warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. Die Dresdner haben im Winter kräftig nachgerüstet und sind damit deutlich stärker geworden. “Wir erwarten nur noch zwei bis drei Spieler in der Startelf, die auch im Hinspiel gegen uns gespielt haben”, so Kohfeldt. Besonders das Pressing und die vielen Flanken auf Vincent Vermeij sind gefährlich.

Atmosphäre im rudolf-harbig-stadion
Ein entscheidender Faktor wird die Atmosphäre im Rudolf-Harbig-Stadion sein. Dynamo Dresden ist bekannt für seine leidenschaftlichen Fans und eine hitzige Stimmung. Kohfeldt bezeichnet Dresden an einem Flutlichtabend als eines der Top-Fünf-Stadien in Deutschland. “Das, was am Freitag auf uns zukommt, ist Fußballromantik pur”, sagt er begeistert.
Kohfeldt: vorfreude auf das spiel
Trotz der Herausforderung freut sich Kohfeldt auf das Spiel. Die Atmosphäre und die Emotionen sind für ihn ein wichtiger Bestandteil des Fußballs. Ein Sieg in Dresden würde diese Freude natürlich noch steigern und die Aufstiegschancen weiter verbessern. Die Lilien wollen sich den Traum von der Bundesliga erfüllen.
