Dario cologna verpasst ioc-kommission – schweizer sport würdigt engagement
Dario cologna verpasst einzug in die ioc-athletenkommission
Dario Cologna, der vierfache Langlauf-Olympiasieger, hat bei der Wahl zur Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) knapp den Einzug verpasst. Trotz eines engagierten Wahlkampfes während der Olympischen Winterspiele 2026 in Milano Cortina reichte es für den Bündner Ausnahmesportler nur zum vierten Platz. Dies bedeutet, dass er keinen der zwei begehrten Sitze in der Kommission erringen konnte.
Knappes ergebnis bei starker konkurrenz
Insgesamt hatten sich elf Kandidaten und Kandidatinnen um die Nachfolge in der Kommission beworben. Das IOC gab am Donnerstag bekannt, dass Yunjong Won aus Südkorea und die Estin Johanna Talihärm das Vertrauen der stimmberechtigten Athleten gewonnen haben. Das Rennen war hart umkämpft, und das Ergebnis zeigt die hohe Qualität der Bewerber.

Colognas einsatz vor ort
Cologna, der während der Spiele in Italien als Experte für das Schweizer Fernsehen SRF tätig war, hatte vor Ort aktiv um Stimmen geworben. Die Wahlberechtigung hatten alle Athleten und Athletinnen, die an den diesjährigen Winterspielen teilgenommen haben. Sein Engagement unterstreicht seine Leidenschaft für den Sport und seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Die bedeutung der athletenkommission
Die Athletenkommission spielt eine zentrale Rolle innerhalb der olympischen Bewegung. Sie vertritt die Interessen der Athleten und unterstützt sie sowohl in ihrer sportlichen als auch in ihrer außersportlichen Karriere. Die Kommission ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Athleten und dem IOC und trägt dazu bei, die Bedingungen für Spitzensportler stetig zu verbessern.
Dank und anerkennung von swiss olympic
Trotz der Niederlage drückte Swiss Olympic Cologna seinen großen Dank für seine Bereitschaft aus, international Verantwortung zu übernehmen. Ruth Metzler-Arnold, Präsidentin von Swiss Olympic, betonte die Bedeutung seiner Kandidatur für das Profil des Schweizer Sports: „Dario Colognas Kandidatur hat den Anspruch des Schweizer Sports unterstrichen, den Sport auf internationaler Ebene mitzugestalten.“
Blick in die zukunft: rolle bei den spielen 2038
Auch ohne ein Mandat im IOC bleibt Cologna eine Schlüsselfigur für die Schweizer Sportpolitik. Als Vorstandsmitglied des Vereins Olympische und Paralympische Winterspiele Schweiz 2038 wird er die Bestrebungen für zukünftige Spiele im eigenen Land weiterhin maßgeblich mitprägen. Seine Erfahrung und sein Engagement sind für die zukünftige Entwicklung des Schweizer Sports von unschätzbarem Wert.
