Conte winkt die nationalmannschaft: comeback nach wm-patzer?
Schock in der Fußball-Nation: Nach dem verpassten WM-Ticket tritt Gennaro Gattuso als italienischer Nationaltrainer zurück. Doch wer wird sein Nachfolger? Ein Name fällt im Raum, der alte Bekannte aufhorchen lässt: Antonio Conte.
Conte sieht sich im rennen
Die Gazzetta dello Sport berichtet, dass der ehemalige Juventus-Trainer und Chelsea-Coach selbst Interesse an einer Rückkehr auf die Bank der „Azzurri“ bekundet hat. „Wäre ich Verbandschef, würde ich mich selbst in Betracht ziehen“, ließ Conte wissen. Diese Aussage, gepaart mit der Feststellung, dass er das Umfeld der Nationalmannschaft bereits aus seiner vorherigen Amtszeit kennt, deutet auf eine ernsthafte Ambition hin.
Conte führte Italien bereits von 2014 bis 2016. Seine Zeit dort endete zwar mit einem bitteren Viertelfinal-Debakel gegen Deutschland bei der Europameisterschaft 2016, doch die Art und Weise, wie er die Mannschaft bis dahin formte, hinterließ einen bleibenden Eindruck. Nun, da Italien zum dritten Mal in Folge eine Weltmeisterschaft verpasst hat, könnte Conte eine Chance wittern, das Ruder herumzureißen und die italienische Fußball-Tradition wieder zu neuem Glanz zu verhelfen.

Allegri ebenfalls im gespräch
Neben Conte wird auch die Situation von Massimiliano Allegri, dem Coach von AC Mailand, genau beobachtet. Auch er zählt zu den Top-Kandidaten für den Job. Die Entscheidung des Verbands wird entscheidend sein: Soll es die Erfahrung eines bewährten Trainers wie Conte sein oder die frischen Impulse eines Mannes wie Allegri? Die kommenden Tage werden zeigen, wie sich die Lage entwickelt.
Die Faszination für den Fußball lebt – und mit ihr die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft für die italienische Nationalmannschaft.
