Como gegen roma: fabregas wirbelt die startelf durcheinander – gasperini setzt auf malen
Um 18 Uhr rollt der Ball am Lago di Como, und schon vor dem Anpfiff knistert es: Cesc Fabregas hat seine Como-Eleven komplett umgebaut, während Gian Piero Gasperini mit Roma die Vollbremsung einlegt. Nach drei Siegen in Serie will der Spanier den vierten Erfolg – und riskiert dafür ein Experiment.
Butez statt Reina zwischen den Pfosten, Ramon und Diego Carlos neu in der Dreierkette, Sergi Roberto als impulsiver Dirigent im Zentrum. Die Botschaft ist klar: Como will nicht verwalten, sondern Roma entzaubern. Die Giallorossi kontern mit Malen als spitze Spitze und Pellegrini als treibender Kraft hinter ihm. Gasperini verzichtet auf Dzeko-Ersatz Shomurodov, setzt stattdessen auf Tempo und vertikale Angriffe.

Die aufstellungen im überblick
Como (3-4-2-1): Butez – Ramon, Diego Carlos, Kempf – Smolcic, Sergi Roberto, Da Cunha, Alex Valle – Nico Paz, Caqueret – Baturina.
Roma (3-4-2-1): Svilar – Ghilardi, Mancini, Hermoso – Celik, Koné, Cristante, Wesley – El Shaarawy, Pellegrini – Malen.
Die Luft steht: 29. Spieltag, beide Teams haben 34 Punkte. Wer heute gewinnt, rückt auf Rang acht heran und zieht den Kopf aus der Abstiegszone. Wer verliert, muss nächste Woche gegen Atalanta oder Bologna mit dem Rücken zur Wand ran.
Fabregas’ Kniff: Nico Paz als falsche Neun hinter Baturina, beide frei im Halbraum. Gasperinis Antwort: Koné als Abräumer vor der Abwehr, Cristante als Steuermann. Die erste Viertelstunde wird entscheiden, ob Comos Pressing Roma in die Knie zwingt – oder ob Malen mit seinem ersten Saisontor die Lago-Atmosphäre zum Schweigen bringt.
90 Minuten, die über Saisonziele und Trainerzukunft entscheiden. Keine Tore vor dem Spiel, nur Nerven.
