Cömert unter zugzwang: valencia zögert, wechsel droht!
Eray Cömert steht vor einer Zerreißprobe. Der Schweizer Innenverteidiger, der sich in den letzten Saisonspielen zum Stammspieler unter Christian Corberán entwickelt hat, könnte Valencia bereits im Sommer verlassen. Seine Zukunft hängt an einem seidenen Faden, denn die Verhandlungen mit dem Verein stocken.

Die wm-sause als entscheidungskatalysator
Für Cömert ist klar: Er will zur Weltmeisterschaft. Und zwar nicht als Zuschauer, sondern als fester Bestandteil der Schweizer Nationalmannschaft. Um seine Chancen auf einen Platz im Kader zu maximieren, muss er seine Zukunft schnellstmöglich klären. Das bedeutet, er kann nicht ewig auf eine Entscheidung von Valencia warten. Die Uhr tickt unaufhaltsam.
Drei lukrative Angebote liegen derzeit auf dem Tisch des 27-Jährigen. Zwei stammen aus dem Ausland, eines aus Spanien. Konkrete Namen werden zwar noch nicht genannt, aber es ist offensichtlich, dass Cömert ernsthafte Optionen hat, die ihm deutlich mehr bieten könnten, als Valencia aktuell auf den Tisch legt. Die Verhandlungen mit dem Verein verlaufen zäh, eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags scheint derzeit unwahrscheinlich.
Valencia scheint ebenfalls nicht in Eile. Bislang hat der Verein kein offizielles Angebot zur Verlängerung vorgelegt, obwohl Corberán fest auf Cömert setzt und ihm in den letzten Spielen ein gesteigertes Vertrauen entgegengebracht hat. Seine zwei Treffer in dieser Phase der Saison haben dem Team zudem wichtige Punkte beschert. Aber die finanzielle Situation des Vereins könnte eine Rolle spielen. Eine teure Verlängerung könnte schwer zu stemmen sein.
Cömert hat die Lage erkannt und will die Initiative ergreifen. Er drückt nun auf das Tempo und signalisiert, dass er bei einem attraktiven Angebot nicht zögern wird, Valencia zu verlassen. Ob die Verantwortlichen in Valencia die Zeichen erkennen und noch ein Angebot unterbreiten, bleibt abzuwarten. Denn eines ist klar: Cömerts Wunsch nach WM-Teilnahme könnte Valencia einen Leistungsträger kosten.
