Collins-aus: eintracht bangt um saison-aus des verteidigers!
Schock in Frankfurt: Die Eintracht muss wohl ohne ihren Rechtsverteidiger Nnamdi Collins planen. Eine schwere Sprunggelenksverletzung, die im Spiel gegen Mainz erlitten wurde, droht das vorzeitige Saisonende für den 22-Jährigen zu bedeuten. Trainer Albert Riera bestätigte auf der Pressekonferenz, dass die Verletzung im schlimmsten Fall sogar einer Operation bedarf – eine bittere Pille für die Frankfurter.
Taktische notwendigkeit: riera vor systemwechsel?
Die Situation zwingt Riera zu Handeln. Der Ausfall von Collins ist nicht einfach zu kompensieren, da er im 4-1-4-1 System eine wichtige taktische Rolle einnahm. Während Nathaniel Brown in Ballbesitz ins Mittelfeld vorrückt, sorgte Collins dafür, dass die Dreierkette aus Innenverteidigern und Brown stabil blieb. Doch nun muss der Coach kreativ werden, um die Defensive zu stabilisieren und gleichzeitig die Offensive nicht zu vernachlässigen.
Eine Option wäre, Brown ebenfalls auf die Rechtsverteidigerposition zu ziehen und Arthur Theate als Linksverteidiger einzusetzen. Allerdings wäre dies keine optimale Lösung, da Theate sich noch in der Eingewöhnungsphase befindet. Eine radikalere Lösung könnte ein Umstellung auf ein 3-5-2 sein, wie bereits in Mainz zur Halbzeit getestet. Dabei könnten Robin Koch, Aurele Amenda und Theate die Dreierkette bilden, während Ritsu Doan und Brown als Schienenspieler agieren. Das würde nicht nur den Ausfall von Collins kompensieren, sondern auch Kalimuendo in seiner bevorzugten Position als hängende Spitze ermöglichen.

Götze im schatten: eine überraschende rolle
Die Frage, wie Riera mit Mario Götze plant, bleibt unbeantwortet. Der Weltmeister wurde von Riera in einem Atemzug mit den Reservisten Chandler und Dahoud genannt, was seine Chancen auf einen Einsatz in den kommenden Spielen deutlich reduziert. Es scheint, als ob Riera auf junge, hungrige Spieler setzt, anstatt auf etablierte Kräfte. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass Götze seine Zukunft bei der Eintracht überdenken muss.

Heimspiel-serie und die pflicht zum sieg
Die Eintracht hat eine beispiellose Serie von drei Heimsiegen ohne Gegentor vorzuweisen. Doch gegen den seit sieben Spielen sieglosen Köln gilt es, diese beeindruckende Bilanz zu bestätigen und endlich wieder ansprechenden Fußball zu zeigen. Nach einer Phase von Schlafwagenfußball liegt die Messlatte hoch. Vorstandssprecher Axel Hellmann brachte es auf den Punkt:
