Clásico-debakel: real madrid vermutet schiebung durch var und liga!

Madrid – Die Niederlage im Clásico ist für den Real Madrid nicht nur sportlich bitter verlaufen, sondern hat auch zu heftigen Protesten gegen die Schiedsrichterleistung und die Organisation der Liga geführt. Auf Real Madrid Televisión (RMTV) wurde ein Sturm der Entrüstung losgebrochen, der weit über die übliche Nachspielzeit eines Derbys hinausgeht.

Bellingham-foul: ein klarer elfmeter wird übersehen

Im Mittelpunkt der Kritik stand eine strittige Szene in der 55. Minute, als Jude Bellingham von Eric García im Strafraum gefoult wurde. Der Schiedsrichter ließ jedoch weiterspielen, was auf RMTV als gravierender Fehler gewertet wurde. „Das war ein klarer Elfer und zudem ein Platzverweis für García!“, so ein Kommentator. Die Bilder zeigten einen deutlichen Ellbogenstoß, der Bellingham behinderte. „Wenn das kein Foul ist, was dann?“, fragten sich die Experten rhetorisch.

Doch die Kritik beschränkte sich nicht nur auf die Nicht-Entscheidung. Es wurde auch die Rolle des VAR in Frage gestellt. „Jedes Mal, wenn es fragwürdige Situationen gibt, greift der VAR ein, wenn es ihm passt. Und wann greift der VAR ein? Nur, um Real Madrid zu schädigen!“, wetterte ein anderer Kommentator. Die Unzufriedenheit schien tiefgreifend zu sein und vermittelte den Eindruck einer strukturellen Voreingenommenheit.

Real madrid klagt über mangelnde bilder und fragwürdige übertragung

Real madrid klagt über mangelnde bilder und fragwürdige übertragung

Neben der Schiedsrichterleistung wurde auch die Übertragung des Spiels heftig kritisiert. „Die Liga española ist kein ernstes Geschäft. Die Liga von Tebas, die Liga von Negreira, das ist ein Zirkus und ein Witz!“, wetterte ein Sprecher. Besonders der Mangel an Wiederholungen bei strittigen Szenen wurde bemängelt. So wurde beispielsweise eine mögliche Tätlichkeit von Dani Olmo nicht gezeigt, und auch die Verletzung von Mbappé blieb ohne entsprechende Bilder. „Wenn wir das jetzt nicht sehen, werden wir es auch nicht mehr sehen, weil man es uns nicht zeigen wollte“, hieß es frustriert.

Die Verantwortlichen von RMTV führten die fragwürdige Übertragung auf die Produktionsfirma HBS zurück, die wiederum mit Tebas und Mediapro verbunden ist. „Es ist ein System, bei dem die Übertragung gezielt manipuliert wird, um eine bestimmte Darstellung des Spiels zu erreichen“, so die Anschuldigung. Die Linie scheint klar: Real Madrid fühlt sich benachteiligt und sieht eine gezielte Einflussnahme auf den Spielverlauf.

Die Ereignisse im Clásico haben eine Debatte über die Integrität der Liga und die Unabhängigkeit des VAR ausgelöst. Es bleibt abzuwarten, ob und welche Konsequenzen diese Vorwürfe haben werden. Eines ist jedoch sicher: Der Real Madrid wird diese Niederlage nicht einfach so hinnehmen und wird sich weiterhin für eine faire Behandlung einsetzen. Die Stimmung im Bernabéu ist geklärt: Man misstraut der Liga und fordert Transparenz.