Cheese-rolling: bild-reporter trotzt dem tod!
Ein kollektiver Wahnsinn, ein Wettlauf mit dem Abgrund – und ein BILD-Reporter mittendrin! Tom konnte sich in der kuriosesten und gefährlichsten Sportart der Welt beweisen, dem Cheese-Rolling Race. Ein Anblick, der einem den Atem raubt.

Ein wettlauf, der schmerzen bedeutet
Die Bilder sprechen für sich: Ein steiler Hang, ein rollender Laib Käse und eine Horde von Menschen, die ihm hinterherjagen. Das Cheese-Rolling Race in Gloucestershire, England, ist kein Sport für schwache Nerven. Tom, unser Kollege, hat sich dem Spektakel gestellt und dem Tod buchstäblich in die Augen geblickt. Die Aufnahmen sind atemberaubend und zeigen die pure Entschlossenheit der Teilnehmer, die sich durch dichtes Gestrüpp und über unebenes Gelände kämpfen.
Was viele nicht wissen: Die Tradition des Cheese-Rolling reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück und diente ursprünglich dazu, den Beginn des neuen Jahres zu feiern. Heute ist es ein wilder Wettbewerb, bei dem es darum geht, den Laib Käse zuerst über die Ziellinie zu bringen – egal wie! Verletzungen sind an der Tagesordnung, und die Teilnehmer tragen oft nur minimale Schutzkleidung. Die Schwerkraft ist der eigentliche Gegner.
Die Geschwindigkeit, mit der der Käse den Hang hinunterrast, ist beeindruckend. Ein Laib Double Gloucester, der über 7 Kilo wiegt, kann Geschwindigkeiten von bis zu 112 km/h erreichen. Das erklärt auch, warum so viele Teilnehmer stürzen und sich verletzen. Aber der Reiz des Wettlaufs ist einfach zu groß. Es ist ein Kampf gegen die Natur, ein Test der eigenen Grenzen und ein Fest der Verrücktheit.
Tom hat sich diesem Kampf gestellt und uns mit seinen Bildern und Eindrücken teilhaben lassen. Ein Bericht, der zeigt, dass es im Leben immer wieder Momente gibt, in denen man sich dem Unbekannten stellen muss – und manchmal auch ein bisschen verrückt sein darf. Die Bilder sind auf BILD26.05.2026 abrufbar.
