Champions-finale in budapest: berliner schiedsrichter daniel siebert pfeift!
Ein deutschsprachiger Schiedsrichter im Champions-League-Finale – das ist seit Jahren eine Rarität! Am Samstag, dem 30. Mai, in Budapest, wird Daniel Siebert aus Berlin das prestigeträchtige Endspiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal leiten. Die UEFA bestätigte die Entscheidung am Montag und sorgte damit für Aufsehen in der deutschen Schiedsrichter-Szene.

Ein berliner jung für den großen auftritt
Für Siebert, der in der laufenden Champions-League-Saison bereits neun Partien leitete, ist es die Krönung einer beeindruckenden Karriere. Seine souveränen Leistungen in Schlüsselspielen wie dem Viertelfinal-Hinspiel zwischen Sporting Lissabon und Arsenal sowie im Halbfinal-Rückspiel zwischen Arsenal und Atlético Madrid fielen den UEFA-Verantwortlichen ins Auge. Dass der letzte deutsche Vertreter, der FC Bayern München, ausgeschieden ist, öffnete ihm den Weg zum Finale – ein Glücksfall für den 42-Jährigen und für den deutschen Fußball.
Felix Brych leitete 2017 das letzte Champions-League-Finale mit deutscher Beteiligung. Nun soll Siebert in die Fußstapfen seiner Vorgänger treten. Es ist nur das vierte Mal in der Geschichte des Wettbewerbs, dass ein deutscher Schiedsrichter ein Endspiel leitet. Eine Ehre, die mit großer Verantwortung verbunden ist.
An den Seitenlinien unterstützen Jan Seidel und Rafael Foltyn Siebert als Assistenten. Sandro Schärer aus der Schweiz wird als vierter Offizieller fungieren. Bastian Dankert und Robert Schröder stehen als Video-Assistenten bereit, um bei strittigen Situationen zu helfen.
Die Entscheidung der UEFA, einen deutschen Schiedsrichter für das Finale zu bestimmen, zeigt, dass die Leistungen unserer Unparteiischen auf internationalem Parkett weiterhin hoch angesehen werden. Ob Siebert die Aufgabe meistern kann, wird sich zeigen – eines ist jedoch sicher: Er wird alles daran setzen, ein faires und spannendes Finale zu gewährleisten.
