Chacarra stürmt in turin an die spitze!

Ein furioser Samstag im Circolo Golf Torino: Eugenio López-Chacarra hat im Open d'Italia die Führung übernommen und damit ein klares Signal an die Konkurrenz gesendet. Der Spanier, der schon lange nach absoluter Spitzenklasse strebt, präsentierte sich in beeindruckender Form und scheint dem Sprung auf die PGA Tour einen entscheidenden Schritt näher gekommen zu sein.

Ein tag der perfektion für den madrilenen

Ein tag der perfektion für den madrilenen

Mit einer starken 65er Runde setzte sich Chacarra an die Spitze des prestigeträchtigen DP World Tour Events. Ein Vorsprung von zwei Schlägen auf die Verfolger Joaquín Niemann und Matt Wallace untermauert seine dominante Leistung. Dabei war es nicht nur die schlichte Punktzahl, sondern die Art und Weise, wie Chacarra seine Runden gestaltete, die beeindruckte. Sieben Birdies und lediglich ein Bogey zeugen von einem außergewöhnlichen Tag.

Besonders hervorzuheben sind die zwei Tross von jeweils drei aufeinanderfolgenden Birdies, die Chacarras Selbstvertrauen weiter stärkten. Seine jüngste Sieg beim Abierto de Holanda vor drei Wochen bestätigt den Eindruck: Der Spanier befindet sich in Topform. Seine bereits 19. Runde unter Par in Folge ist ein statistischer Beweis für seine Konstanz und sein Können. Die Kombination aus einem brillanten Tee-to-Green-Spiel und präzisen Annäherungsschlägen ließ kaum Wünsche offen.

Doch während Chacarra seine Bestzeit spielte, erlebte Joaquín Niemann einen dramatischen Einbruch. Der Kapitän von Torque begann die Runde mit einem komfortablen Vorsprung von fünf Schlägen, verlor diesen aber im Verlauf der zweiten Neun durch fünf Bogeys und lediglich ein Birdie. Ein Zusammenbruch, der ihm die Führung kostete und ihn nun zur Aufholjagd zwingt. Angél Ayora, der Gaditaner, kämpfte sich mit vier Schlägen Rückstand ins Geschäft zurück. Seine Karte fasste sich in einem einzigen Birdie auf einem Par 5 und einem Bogey zusammen – ein Zeichen dafür, dass noch Luft nach oben ist.

“Ich habe sehr gut gespielt“, erklärte Chacarra nach seiner Runde. “Ich habe mich nicht auf das konzentriert, was die anderen machen, weder Niemann, noch Matt Wallace oder Ángel Ayora. Das liegt nicht in meiner Kontrolle. Ich konzentriere mich nur auf mein Spiel, daran habe ich mit meinem Team gearbeitet.” Mit Blick auf den morgigen finalen Tag und den zeitigen Start ist er zuversichtlich: “Die Greens werden bei den vorgezogenen Zeiten hoffentlich etwas weicher sein. Das Ziel ist klar: gewinnen, um mir eine PGA Tour Karte zu sichern. Ich glaube, wenn ich so spiele, bin ich zu den Besten der Welt gehörig.”

Ayora, der Jüngste im Trio der Topspieler, zeigte sich ebenfalls kämpferisch, obwohl sein Spiel nicht ganz die Linie von Chacarras Präzision erreichte. Seine Routinen waren durchwachsen, aber seine Reaktion auf die Situation war positiv.

Die Frage ist nun: Kann Chacarra seine Führung bis zum Ende verteidigen und seinen Traum von der PGA Tour Realität werden lassen?

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