Ceuta: spielerabgänge drohen – hamido schießt scharf zurück!
Die Sensationen um den Aufsteiger Ceuta reißen nicht ab. Nach einer beeindruckenden Saison in der LaLiga Hypermotion mehren sich die Gerüchte um Abgänge in der kommenden Spielzeit. Ein klarer Fall ist Youness Lachhab, der, wie asturische Medien berichten, bereits eine Vereinbarung mit dem FC Oviedo erzielt haben soll. Präsident Hamido schießt nun scharf zurück und deutet eine allgemeine Unzufriedenheit mit den Ambitionen einiger Spieler an.

Der präsident macht deutlich: wer geht, soll gehen
Hamido, der das Team in weniger als zehn Jahren von der Tercera División in den Profifußball geführt hat, ließ seiner Frustration über die öffentlichen Äußerungen einiger Spieler freien Lauf. „Wenn euch die Presse so gut gefällt, dann sage ich es euch: Wer denkt darüber nach zu gehen, soll das tun. Und wer will hierbleiben und kämpfen, der soll sich beweisen“, polterte er bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Zweitmannschaft von Real Sociedad. Die Worte sind ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Spieler, die öffentlich über ihre Zukunft spekulieren, nicht unbedingt die Zustimmung des Vereins genießen.
Es geht aber nicht nur um die möglichen Abgänge. Hamido kritisierte auch die interne Kritik an der Reiseplanung des Vereins. „Ceuta gibt mehr Geld für Reisen aus als jeder andere Verein. Wenn ihr wollt, stellen wir euch für jedes Spiel einen privaten Jet zur Verfügung!“, wetterte er. Die Reisekosten scheinen ein wiederkehrendes Problem zu sein, das sich negativ auf die Auswärtsbilanz des Teams auswirkt.
Trainer José Juan Romero hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, dass nach dem Sommer niemand seinen Stammplatz sicher habe. Die Spieler, die bereits über höhere Ambitionen nachdenken, werden besonders kritisch beäugt. Die Situation in Ceuta ist angespannt und deutet auf einen möglichen Umbruch im Sommer hin. Die Frage ist nicht, ob Spieler gehen werden, sondern wer den Mut hat, zu bleiben und die Herausforderungen anzunehmen. Es wird ein Sommer des Umbruchs, geprägt von Abschieden und Neuanfängen.
Die Konsequenzen für die jungen Spieler, die sich nun öffentlich äußern, sind kaum absehbar. Doch eines ist klar: Hamido lässt nicht locker und wird die Spieler zur Rede stellen, die nicht bereit sind, sich voll und ganz dem Verein zu verschreiben. Der Ceuta-Präsident hat bewiesen, dass er keine Angst hat, unbequeme Wahrheiten auszusprechen und seine Meinung zu vertreten. Die Zukunft wird zeigen, ob diese harte Gangart der Schlüssel zum weiteren Erfolg des Teams sein wird.
