Cavs ziehen davon – harden schreibt geschichte, warriors stolpern in utah
Die Cleveland Cavaliers haben in der Nacht einen Doppelschlag gelandet: Sie distanzieren die Konkurrenz in der Eastern Conference und feierten gleichzeitig die nächste historische Marke. Beim 115:101 gegen die dezimierten Philadelphia 76ers schraubte James Harden seine Karriere-Punkte auf exakt 29.000 – nur acht NBA-Spieler waren ihm je zuvor.
Philadelphia ohne antwort
Ohne Tyrese Maxey, ohne Joel Embiid, ohne Paul George. Die 76ers kamen mit einem B-Team, das gegen die aufgelegten Cavs keine Chance hatte. Harden traf 6 von 11 Würfen, Donovan Mitchell blieb bei 17 Punkten zurückhaltend – es war ein Kollektiv-Erfolg, der mit bis zu 25 Punkten Vorsprung geführt wurde. Keon Ellis (19) nutzte die Bühne für sich, Dennis Schröder blieb in knapp 22 Minuten von der Bank mit nur vier Punkten unauffällig.

Warriors verspielen rang drei
Die Western Conference bebt: Die Golden State Warriors kassierten in Utah eine 116:119-Niederlage – und das, obwohl die Jazz auf Lauri Markkanen und Collin Sexton verzichten mussten. Stephen Curry und Kristaps Porzingis fehlten den Warriors, und so nutzte Blake Hinson als Two-Way-Player die letzte Minute für den entscheidenden Dreier. Brice Sensabaugh (21) trug die Jazz mit jugendlicher Unbekümmertheit, Kyle Filipowski sicherte sich mit 19 Punkten und 15 Rebounds ein Double-Double.

Clippers nutzen patzer
Die LAC profitieren sofort: Mit Kawhi Leonard (29, 8 Assists), Darius Garland (23) und Bennedict Mathurin (28) schoben sie sich an den Warriors vorbei auf Rang drei. Die Knicks verloren zum zweiten Mal binnen 48 Stunden in L.A., Karl-Anthony Towns‘ 35-Punkte-Performance reichte nicht – die Bank lieferte nur 14 Zähler. Ariel Hukporti blieb in zwölf Minuten punktlos.

Gilgeous-alexander trifft in letzter sekunde
Das Topspiel der Nacht lieferte Oklahoma City ab: Shai Gilgeous-Alexander besiegelte mit einem Buzzer-Beater den 129:126-Erfolg über Denver. Die Nuggets verpassten damit den Sprung an die Spitze der West, während die Thunder ihre Ambitionen auf Home-Court-Vorteil in den Playoffs unterstrichen.
Fazit: Die Cavs marschieren, Harden schreibt Geschichte, die Warriors stolpern – und die Conference-Tabelle bekommt neue Risse. Mit jedem Tag rückt die Postseason näher, und mit ihr die Frage, wer die letzten Tickets noch ergattern wird.