Stützle schreibt sens-serie weiter, peterka hält utah in spur
Seit 47 Tagen kam Tim Stützle nicht mehr ohne Scorerpunkt vom Eis, und die Ottawa Senators plötzlich auch nicht mehr ohne Playoff-Hoffnung.
Der deutsche dauerbrenner und sein neuer wind
Beim 2:0 in Vancouver legte der 23-Jährige die entschehende Vorlage für Brady Tkachuk – sein 38. Assist der Saison, sein 13. Spiel in Serie mit einem Punkt. Die Zahlen wirken wie aus einem Videospiel: 17 Scorerpunkte in diesen Partien, acht Tore, neun Assists, dazu ein Plus-12-Rating. Die letzte Punktlose Notiz: 22. Januar. Danach kam der Kahn ins Rollen.
Ottawa gewann neun der vergangenen zwölf Spiele, trennte sich sieben Mal mit mindestens einem Punkt. Im Osten fehlen nur drei Zähler zum Wildcard-Rang – ein Minus, das vor einem Monat noch zwölf betrug. Die Senators spielen nicht nur mit Tempo, sie spielen mit Termin. Die Deadline rückt näher, das Selbstvertrauen wächst.

Utah zittert, peterka liefert
Im Westen hält John-Jason Peterka die Utah Mammoth auf Kurs. Gegen Chicago gab’s das 2:3 nach Verlängerung, aber eben auch den Punkt, der den Vorsprung auf die Verfolger hält. Sechs Punkte liegen die Mammoth vor Seattle mit Philipp Grubauer, sieben vor San Jose. Die Sharks schwimmen, die Kraken schnappen – und Utah hat noch ein Spiel in der Hand. Peterka traf in fünf der letzten sieben Partien, seine 24. Saison-Goal war zugleich der wichtige Ausgleich gegen die Blackhawks.
Die deutsche NHL-Woche also in zwei Sätzen: Stützle schreibt Geschichte, Peterka sichert Zukunft. Und beide wissen: Die richtige Geschichte beginnt erst, wenn im April die Scheinwerfer anknipsen.
