Camavinga verpasst wm-finale – harvard ruft!
Schock in der Fußballwelt
: Eduardo Camavinga, Leistungsträger von Real Madrid, wird nicht Teil des französischen Teams bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft sein. Stattdessen tauscht der 23-Jährige das Spielfeld gegen einen ungewöhnlichen Studienort – die Harvard Business School.
Ein ausflug in die welt des managements
Während die französischen Nationalspieler fieberhaft auf die WM in Katar vorbereiten, entschied sich Camavinga für einen etwas anderen Weg. Er wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den Kader nominiert und nutzte die freie Zeit für einen Kurzlehrgang an der renommierten Harvard Business School. Das Thema: Entertainment, Medien und Sportmanagement. Ein Schritt, der für Aufsehen sorgt und Fragen aufwirft.
Camavinga teilte auf Social Media Bilder von seinem Studium in Harvard, inklusive seines frisch erworbenen Zertifikats. „Ein paar Tage des Lernens, Zuhörens und Wachstums. Dankbar für diese Erfahrung an der Harvard Business School“, schrieb er dazu. Sein Real-Madrid-Kollege Vinicius Junior zeigte sich beeindruckt und kommentierte den Beitrag.
Deschamps' Erklärung für die Ausbootung ist pragmatisch: „Seine Saison war von einigen Verletzungen geprägt, und die Konkurrenz ist enorm. Ich bezweifle sein Potenzial nicht und verstehe, wenn er verärgert ist.“ Es ist ein klares Bekenntnis zu anderen Spielern, aber auch ein Zeichen dafür, dass Camavinga aktuell nicht zu den Top-Optionen gehört.
Camavinga blickt auf eine erfolgreiche Saison mit Real Madrid zurück, in der er in 43 Pflichtspielen zum Einsatz kam und zweimal die Champions League gewann. Trotz seiner Erfolge und seiner jungen Energie scheint Deschamps andere Schwerpunkte zu setzen. Kylian Mbappé und Aurélien Tchouaméni, ebenfalls von Real Madrid, gehören dem französischen Kader an und werden ihre Chance im Turnier suchen.
Die Entscheidung von Camavinga, sich für ein akademisches Studium anstatt für die WM zu entscheiden, unterstreicht den Wunsch vieler Spitzensportler, auch außerhalb des Spielfelds zu wachsen und sich weiterzubilden. Es ist ein Signal, dass Fußballer nicht nur Athleten sind, sondern auch intelligente Köpfe mit Zukunftsplänen. Frankreich startet am 16. Juni gegen Senegal ins Turnier, während Camavinga in Harvard seine Management-Skills feilt. Eine ungewöhnliche, aber möglicherweise weitsichtige Entscheidung.
