Calderón steigt bei elektro-motorrad-hersteller velca ein – ein coup?
José Manuel Calderón, die Basketball-Legende, hat sich in die Welt der Elektromobilität gewagt. Der ehemalige NBA-Star und spanische Nationalspieler ist nun Aktionär bei Velca, einem aufstrebenden spanischen Hersteller von Elektro-Motorrädern. Ein überraschender Schritt, der die Diversifizierung des Portfolios des Sportlers unterstreicht.

Ein strategischer schachzug für velca und calderón
Velca, ein Unternehmen, das Teil der Rhino Electric Gruppe unter der Leitung von Emilio Froján ist, sicherte sich mit Calderóns Beteiligung frisches Kapital im Rahmen einer fünften Finanzierungsrunde. Calderón selbst äußerte sich begeistert: „Mir sind Projekte mit Ambition und Sinn immer schon zugelaufen.“ Velca repräsentiere für ihn eine „neue Generation spanischer Unternehmen, die Industrie aufbauen und auf Innovation setzen.“
Die Entscheidung des ehemaligen NBA-Stars, in Velca zu investieren, ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Calderón bereits eine beeindruckende Unternehmenslandschaft aufgebaut hat. Neben seiner Beteiligung an der Sporttechnologie OCLO, Engagements im Gastgewerbe (beispielsweise in Little Spain in New York) und Initiativen wie The Embassy und El Oasis in Málaga, ist er auch in Start-ups wie Podoks involviert, die sich auf Sporttechnologie konzentrieren. Sein Vermögen, das sich durch 14 Saisons in der NBA auf schätzungsweise 116 Millionen Dollar beläuft, ermöglicht ihm vielfältige Investitionen.
Die Zahlen sprechen für sich: Velca hat seit seiner Gründung im Jahr 2020 bereits über zehn Millionen Euro umgesetzt und mehr als 4.000 Elektrofahrzeuge auf den Markt gebracht. Im ersten Quartal 2026 erreichte Rhino Electric, dem Mutterkonzern von Velca, einen Marktanteil von 10,42 Prozent im Gesamtmarkt für elektrische Zweiräder (1.688 Zulassungen). Im Privatkundensegment stieg dieser Anteil sogar auf 18,15 Prozent. Das zeigt, dass Velca sich in einem wachstumsstarken Markt positioniert hat.
Die Verbindung von einem bekannten Sportler mit einem aufstrebenden Technologieunternehmen ist nicht neu, aber Calderóns Erfahrung im globalen Sportgeschäft könnte Velca dabei helfen, seine Reichweite und Markenbekanntheit zu steigern. Ob dieser Schachzug tatsächlich ein Coup ist, wird die Zukunft zeigen. Eines ist jedoch klar: José Manuel Calderón hat mit seiner Investition ein klares Signal gesetzt – er setzt auf die Zukunft der Elektromobilität und auf die Innovationskraft spanischer Unternehmen.
