Bvb: transferoffensive trotz champions-league-pleite – ricken verrät plan!

Dortmund – Der Schock sitzt tief im Signal Iduna Park: Borussia Dortmund hat die Champions-League-Playoffs verpasst, und das hat Konsequenzen. Doch Sportchef Lars Ricken scheint unbeeindruckt. Während andere Klubs in der Bundesliga übersteuern, kündigt der BVB-Boss einen gezielten Kaderumbau an – mit einem überraschenden Comeback-Gerücht als Krönung.

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Die finanzielle Realität ist klar: Nach dem verpassten Champions-League-Einnahmen steht dem BVB im Sommer nur noch ein Transferbudget von rund 25 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Drama daraus machen will Ricken aber nicht. „Ich habe keine Lust, mich darüber zu beklagen, was nicht funktioniert“, so der Sportchef im Sport BILD-Interview. Der Vergleich mit den milliardenschweren Premier-League-Klubs ist zwar eklatant, doch Ricken sieht darin keine Limitierung, sondern eine Herausforderung.

Der Fokus liegt nun auf der intelligenten Verstärkung des Kaders, um den Abstand zu Bayern München weiter zu verringern. Der Verlust von Julian Brandts Kreativität und Torgefahr muss adäquat ersetzt werden, da dessen Vertrag nicht verlängert wird. „Das war uns bei unserer Entscheidung bewusst“, erklärt Ricken.

Sancho-poker: kann der bvb-boss wiederholen, was er bei bellingham geschafft hat?

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Die Fans träumen bereits von einer Rückkehr von Jadon Sancho, der aktuell von Manchester United an Aston Villa ausgeliehen ist. Ricken spielt mit der Fantasie: „Wir beschäftigen uns derzeit mit sehr vielen Spielern und durchleuchten sie. Wir prüfen, ob sie uns besser machen können. Das machen wir auch bei Jadon.“ Eine Aussage, die die Gerüchteküche weiter anheizt. Ob der BVB tatsächlich die finanziellen Mittel aufbringen kann, um Sancho zurückzuholen, bleibt abzuwarten.

Neben Sancho werden auch andere Namen gehandelt, darunter Hoffenheims Fisnik Asllani, der eine Ausstiegsklausel von 30 Millionen Euro besitzt. Ricken beteuert jedoch, dass der BVB mit Serhou Guirassy und Fabio Silva bereits „hervorragend“ aufgestellt sei. Eine mögliche Leihe von Nick Woltemade vom Newcastle United wird von Ricken hingegen abgetan: „Davon höre ich zum ersten Mal. Kalte Spur.“

Ein entscheidender Faktor könnte die Entwicklung der Ausstiegsklausel von Serhou Guirassy sein, die im Sommer auf rund 35 Millionen Euro sinken soll. Sollte der Stürmer tatsächlich für diesen Preis zu haben sein, könnte der BVB gezwungen sein, seine Pläne neu zu überdenken. Denn die Defensive muss ebenfalls verstärkt werden, da Niklas Süle fehlt und Emre Can noch länger ausfällt. Ricken ist sich bewusst, dass die kommenden Wochen entscheidend sein werden für die Zukunft des BVB.

Lars Ricken hat in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass er auch mit begrenzten Mitteln außergewöhnliche Spieler verpflichten kann – wie er es einst mit Jude Bellingham eindrucksvoll bewies. Ob er diesen Coup nun mit Jadon Sancho wiederholen kann, wird die Bundesliga mit Spannung verfolgen.