Bunting jagt double in riesa – darts-feuerwerk mit van gerwen & co. live auf dazn
Die Sachsen-Arena wird zur Dartskathedrale. Stephen Bunting zieht als Titelverteidiger in die mitteldeutsche Arena ein, sieben deutsche Pfeile wollen seinen Thron stürzen. Los geht’s heute um 13 Uhr – und das einzige Ticket heißt DAZN.
Deutschland sucht den heimsieg
Mit Martin Schindler und Ricardo Pietreczko reist der komplette deutsche Asphalt-Commando an. Schindler flog 2025 bis ins Halbfinale, scheiterte dort knapp. Jetzt startet er erst am Samstagabend (22.30 Uhr) gegen Sedlacek oder Engström – ein vermeintlich machbarer Einstieg, doch in der PDC wird jeder Leg zum Minenfeld.
Die Zahl der deutschen Starter ist bemerkenswert: sieben Profis auf einem einzigen European-Tour-Event. Ein klares Signal für die wachsende Dichte im eigenen Land. Ob es reicht, den Pokal erstmals seit 2019 wieder nach Deutschland zu holen? Die Quoten sprechen gegen sie, aber Riesa hat schon für wilde Coups gesorgt.

Favoritenkreis: van gerwen, price und der befreite
Michael van Gerwen ist zurück in alter Schlagdichte. Der Niederländer feuerte in den letzten Wochen 102er-Average auf den Board und pflanzte sich souverän durch die Pro-Tour-Events. Gerwyn Price reist mit einer persönlichen Mission an: Er will die European-Tour-Statistik anführen und seinen fünften Titel dieser Saison einfahren. Beide müssen aber Bunting schlagen – und der hat sich seit seinem 8:5-Sieg gegen Aspinall im Vorjahres-Endspiel gesteigert.
Der Modus ist rasant: Best-of-11 bis Viertelfinale, danach 13 Legs, das Finale geht über 15 Legs. Drei Tage, ein Champion. Die erste Runde gilt als Falle für Gezetzte, die am Samstag einsteigen. Ein schlechter Start reicht, um den kompletten Turnierplan durcheinanderzuwirbeln.

Dazn sichert sich exklusive bilder
Free-TV? Fehlanzeige. DAZN hält die Rechte fest im Livestream. Für Fans ohne Abo bleibt nur der Radio-Live-Ticker oder Social-Media-Updates. Die Entscheidung der Veranstalter, auf Pay-only zu setzen, spaltet die Community – aber sie garantiert gleichzeitig höhere Preisgelder und eine professionelle Produktion.
Der Zeitplan: Freitag Qualifikation und Auftakt, Samstag Runde zwei mit Schindlers Comeback, Sonntag Viertel- und Halbfinale, abends der Kracher um 20 Uhr. Wer am Ende die Nadel im Nebel der Doppel-20 trifft, darf 25.000 Euro Preisgeld plus Order of Merit-Punkte mitnehmen – ein Schub Richtung World Matchplay im Juli.
Riesa bereitet sich auf Lärm vor. Die Arena bietet 6.400 Plätze, ausverkauft seit Wochen. Die Fans buchen Hotels in Dresden und fahren 40 Minuten, nur um dabei zu sein, wenn die Pfeile pfeifen. Für viele ist es die einzige Chance, ihre Idole in diesem Jahr live zu erleben.
Der Countdown läuft. Bunting schärft die Spitzen, van Gerwen poliert die Grip-Zone, Schindler schließt die Augen und stellt sich den Walk-on vor. Wenn Freitag 13 Uhr schlägt, geht in Sachsen-Anhalt die Welt kurz still – und dann fliegen die Darts. 180!
