Bulega dominiert: 17. sieg in folge – razgatlioglu im visier!

Ein Schock in Most! Nicolò Bulega hat am Samstag seine unglaubliche Siegesserie auf 17 Rennen ausgebaut und damit einmal mehr bewiesen, dass er der Mann der Stunde im WorldSBK ist. Der Ducati-Pilot fuhr einen souveränen Sieg ein, während das Feld von zahlreichen Unfällen und Verletzungen gebeutelt wurde.

Dramatischer start und bittere ausfälle

Das Rennen begann mit einem Alptraum für Danilo Petrucci, der in Kurve 13 spektakulär stürzte. Die Rennleitung entschied sich für eine rote Flagge, was das Rennen auf 21 Runden verkürzte. Petrucci wurde umgehend in das medizinische Zentrum gebracht. Bereits im FP3 hatte Álvaro Bautista einen schweren Sturz in Kurve 20 erlitten und musste sich mit einer Verletzung des Außenknöchels, des Mittelfußes und des Fersenbeins begnügen. Die ärztliche Untersuchung ergab: 'unfit' für den Rest des Wochenendes. Zu diesen prominenten Ausfällen kam noch Miguel Oliveira hinzu, der sich im Vorrundenevent in Balaton Park verletzte. Ein wirklich trauriger Tag für die Konkurrenz.

Lecuona kämpft, bulega entscheidet

Lecuona kämpft, bulega entscheidet

Nach dem Neustart setzte sich Bulega mit seiner Pole-Position sofort an die Spitze und baute einen Vorsprung auf. Nur Iker Lecuona konnte mit dem unglaublichen Tempo des Italieners mithalten. Der Spanier überholte Montella und profitierte vom Ausfall von Sam Lowes, der nach einem Fehlverhalten von Alberto Surra in die Auslaufzone stürzte. Surra wurde daraufhin mit einer Long-Lap-Penalty bestraft – eine unnötige Strafe für den jungen Italiener.

Ducati-doppelpack und eine neue ära?

Ducati-doppelpack und eine neue ära?

Im Laufe des Rennens wurde deutlich, dass der Sieg an einen der beiden Ducati-Piloten gehen würde. Lecuona übernahm kurzzeitig die Führung, doch Bulega erhöhte im Finale noch einmal den Druck und sicherte sich den Sieg. Damit festigt er seine Führung in der Meisterschaft und nähert sich unaufhaltsam der Rolle des Nachfolgers von Toprak Razgatlioglu. Chaz Montella komplettierte das Podium und zeigte eine starke Vorstellung.

Die Zahl spricht für sich: 17 Siege in Folge – eine Leistung, die ihresgleichen sucht und die Frage aufwirft, wann und wie jemand Bulegas Dominanz brechen kann. Die Konkurrenz muss sich sputen, wenn sie nicht dem italienischen Phänomen hilflos hinterherblicken will.