Brutaler einbruch der kontrolle: juanitos schlag gegen matthäus!

München bebte am 8. April 1987 – nicht vor Freude über einen Sieg des FC Bayern, sondern vor Entsetzen über eine Szene, die den Fußball nachhaltig prägen sollte. Juanito, der damals bei Real Madrid unter Vertrag stand, verlor im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister die Nerven und verügte einen unsäglichen Angriff auf den am Boden liegenden Lothar Matthäus.

Die eskalation im olympiastadion

Die eskalation im olympiastadion

Der FC Bayern führte zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0 gegen Real Madrid. Die Partie schien entschieden, doch dann, nach einem Foul von Chendo an Lothar Matthäus, eskalierte die Situation auf schreckliche Weise. Juan Gómez Gonzales, bekannt als Juanito, schien kurzzeitig die Kontrolle zu verlieren. Statt das Spiel ruhen zu lassen, trat er dem sichtlich überraschten Matthäus erst in den Rücken und dann, mit unbarmherziger Wucht, gegen den Kopf.

Der Schiedsrichter stand nur wenige Meter entfernt und konnte nur eingeschränkt eingreifen. Die Reaktion der Fans war ein Raunen, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Buh-Rufen. Juanito wurde umgehend vom Platz gestellt und sah sich einer Sperre von fünf Jahren von allen europäischen Wettbewerben gegenüber.

Andreas Brehme, Mitspieler Matthäus' damals, beschrieb die Situation später so: „Lothar hat geglaubt, Juanito wollte ihn umbringen.