Brignone pausiert nach doppel-gold: körper präsentiert die rechnung

Zwei Goldmedaillen in Cortina, dann Schluss. Federica Brignone wird in dieser Saison keine weiteren Weltcup-Rennen bestreiten – und ob sie überhaupt zurückkommt, lässt die 35-Jährige bewusst offen. Das ist keine Überraschung. Das ist die bittere Konsequenz eines Körpers, der seit dem 3. April 2025 kämpft und dem man monatelang alles abverlangt hat.

Ein sturz, ein wunder und jetzt die stille

Ein sturz, ein wunder und jetzt die stille

Bei den italienischen Meisterschaften im Frühjahr 2025 war Brignone schwer gestürzt. Kreuzbandriss, zahlreiche Frakturen – die Diagnosen lasen sich wie ein Karriereende. Stattdessen setzte sie sich ein Ziel, das viele für unrealistisch hielten: Olympia. Sie gab in der Reha alles, stieg Mitte Januar kurz vor den Spielen in die Saison ein und holte in Cortina Gold im Super-G und im Riesenslalom. Doppel-Gold. Mit einem kaputten Bein.

Das Wunder gelang. Aber Wunder haben ihren Preis. „Mein Körper präsentiert mir gerade die Rechnung